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Charité und Verdi erzielen Tarifeinigung

Von dpa
Aktualisiert am 18.11.2021Lesedauer: 1 Min.
Das Bettenhochhaus ist hinter dem Charité-Logo an der Zentralen Notaufnahme zu sehen (Archivbild): Das Uniklinikum und die Gewerkschaft Verdi haben eine Einigung erzielt.
Das Bettenhochhaus ist hinter dem Charité-Logo an der Zentralen Notaufnahme zu sehen (Archivbild): Das Uniklinikum und die Gewerkschaft Verdi haben eine Einigung erzielt. (Quelle: /dpa-bilder)
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Nach Wochen des Tarifstreits haben sich die Berliner CharitĂ© und Verdi auf einen Tarifvertrag geeinigt. KĂŒnftig soll es eine klar definierte Personaluntergrenze geben. Ein wichtiges Signal, so die Verhandler.

Die Uni-Klinik CharitĂ© und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf einen Tarifvertrag geeinigt. Wichtiger Teil ist dabei eine Mindestpersonalbemessung fĂŒr alle bettenfĂŒhrenden Stationen sowie fĂŒr Bereiche wie OP, AnĂ€sthesie, Radiologie, Zentrale Notaufnahmen und EntbindungsrĂ€ume, wie beide Seiten am Donnerstag in Berlin mitteilten. Der Tarifvertrag soll demnach am 1. Januar 2022 in Kraft treten und am 31. Dezember 2024 enden.

Anfang Oktober war Bewegung in den festgefahrenen Berliner Klinikstreik gekommen. Verdi und die Charité hatten sich auf ein Eckpunktepapier zur Entlastung der PflegekrÀfte geeinigt. Das galt als Durchbruch nach wochenlangen Protesten.

Tarifeinigung in Berlin: "Wichtiges Signal fĂŒr Gesundheitsfachberufe"

FĂŒr die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen soll es nun einen Belastungsausgleich anhand eines Punktesystems geben. "DarĂŒber hinaus wird die psychosoziale Betreuung auf den Intensivstationen verstetigt und ein Konzept zur GewaltprĂ€vention entwickelt", heißt es. Wichtige Verbesserungen soll es auch in der praktischen Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen geben.

Verdi will demnach in den kommenden Wochen eine Mitgliederbefragung abhalten. Auf Basis des Votums werde die Tarifkommission abschließend entscheiden. Beide Tarifvertragsparteien hĂ€tten eine ErklĂ€rungsfrist bis zum 15. Dezember 2021 vereinbart, heißt es weiter.

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Carla Eysel, Vorstand Personal und Pflege der CharitĂ©, erklĂ€rte: "Die Verhandlungen waren von dem Geist geprĂ€gt, in dieser durch die Pandemie geprĂ€gten, schwierigen Zeit ein positives und wichtiges Signal fĂŒr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gesundheitsfachberufen zu setzen." Verdi-VerhandlungsfĂŒhrerin Melanie Guba sagte: "Der Tarifvertrag wird dazu beitragen, die Gesundheitsberufe attraktiver zu machen."

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