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Angeklagter gesteht Bank├╝berfall in Berlin-Friedrichshain

Von dpa
20.01.2022Lesedauer: 1 Min.
Landgericht Berlin
Blick auf ein Schild mit der Aufschrift "Landgericht Berlin". (Quelle: picture alliance/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Berlin (dpa/bb) ÔÇô Nach einem Bank├╝berfall in Berlin-Friedrichshain vor sechs Monaten hat der Angeklagte gestanden. Er sch├Ąme sich f├╝r das, was er getan habe, erkl├Ąrte der 34-J├Ąhrige am Donnerstag zu Prozessbeginn am Landgericht der Hauptstadt. Laut Ermittlungen hatte er in einer Filiale eine Mitarbeiterin bedroht und 5000 Euro erbeutet. Die Anklage lautet auf schwere r├Ąuberische Erpressung.

Der damalige Sicherheitsmitarbeiter hatte am fr├╝hen Nachmittag des 14. Juli 2021 eine Bankfiliale betreten und einer Mitarbeiterin an einem Auszahlungsschalter einen Zettel mit einer handschriftlichen Forderung vorgelegt. 5000 Euro habe er verlangt und mit Gewalt gedroht. Dabei habe er einen Gegenstand, der f├╝r die Mitarbeiterin wie eine Schusswaffe ausgesehen habe, ein St├╝ck aus seiner Bauchtasche gezogen. Aus Angst habe die Frau die Summe ├╝bergeben.

Der Angeklagte erkl├Ąrte, er habe damals dem Druck der Arbeit als Sicherheitskraft in einem Supermarkt nicht mehr standhalten k├Ânnen und deshalb verst├Ąrkt Drogen konsumiert. Er sei von Gegnern der Corona-Schutzma├čnahmen beleidigt, bespuckt und auch geschlagen worden. Um sich Geld f├╝r seinen Alkohol- und Drogenkonsum zu beschaffen, habe er den ├ťberfall begangen. Die Tat sei nicht geplant gewesen ÔÇô in Dienstkleidung, erheblich alkoholisiert und ohne Schusswaffe sei er in die Bank gegangen.

Der 34-J├Ąhrige ist einschl├Ągig vorbestraft. Derzeit verb├╝├čt er eine Haftstrafe von dreieinhalb Jahren, weil er bereits im November 2019 eine Bankfiliale in Berlin-Friedrichshain ├╝berfallen hatte. Der Prozess wird am 27. Januar fortgesetzt.

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