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Linke: Impfangebote muss es ├╝berall in Berlin geben

Von dpa
22.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Corona-Impfung
Ein Mann steht an einem Covid-19-Impfcenter hinter der Bodenaufschrift "Impfen". (Quelle: Arne Dedert/dpa/POOL/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Deutliche Fortschritte beim Impfen sind nach ├ťberzeugung der Linken nur zu erreichen, wenn es in Berlin fl├Ąchendeckend Impfm├Âglichkeiten gibt. Wei├če Flecken auf der Karte d├╝rfe es dabei nicht geben, sagte der neue gesundheitspolitische Sprecher der Linke-Fraktion, Tobias Schulze, der Deutschen Presse-Agentur. "Das betrifft insbesondere die Kieze und Bezirke in der Peripherie."

Dort sei der Weg zum n├Ąchsten Impfzentrum oft sehr weit. "Wenn wir ├Ąltere Menschen haben oder andere, die Scheu davor haben, sich Dutzende Kilometer durch die Stadt zu bewegen, dann brauchen wir f├╝r die auch Angebote", sagte Schulze. Weitere Impfstellen seien deshalb sinnvoll. Genauso wichtig sei es, jetzt diejenigen anzusprechen, die bisher nicht erreicht worden seien, sagte der Linke-Abgeordnete. "Das betrifft vor allem Kieze mit besonderen sozialen Problemen und Menschen in schwierigen sozialen Lagen."

Berlin hat nach Schulzes Einsch├Ątzung dabei anders als Bremen nicht fr├╝h genug gestartet: "Wir als Linke haben bereits im Sommer darauf hingewiesen, dass man sich hier an Bremen orientieren sollte und in die Kieze gehen muss, wo eine gewisse Staatsferne da ist, wo es Menschen gibt, die sonst wenig mit den ├Âffentlichen Strukturen zu tun haben." Genau diese Menschen m├╝sse man erreichen. "Und damit haben wir in Berlin vermutlich zu sp├Ąt angefangen."

Das sogenannte aufsuchende Impfen, auf das auch der Senat inzwischen setzt, ist aus Schulzes Sicht der richtige Ansatz. "Ich habe meinen Wahlkreis im Wedding, und ich wei├č, dass es viele Menschen gibt, die bewegen sich aus ihrem Kiez nicht raus. Wer nicht in den Kiez geht, wird diese Menschen nicht erreichen."

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Diejenigen, die Impfen aus grunds├Ątzlichen Erw├Ągungen ablehnten, seien schwer zu ├╝berzeugen. Es gebe aber auch andere, die zum Beispiel einfach unsicher seien. "Diese Menschen erreicht man mit aufsuchendem Impfen." Und noch andere seien einfach in einer schwierigen sozio├Âkonomischen Lage oder h├Ątten m├Âglicherweise schlechte Sprachkenntnisse. "Die sind zwar grunds├Ątzlich impfwillig, hatten aber bisher keine M├Âglichkeiten zum Impfen", sagte Schulze. "Und dies Gruppe ist nicht klein."

Schulze sagte, er wisse nicht, ob sich die geplante Impfquote von 80 Prozent bei den Erstimpfungen in Berlin bis Ende Januar schaffen lasse. "Einige der Ma├čnahmen beginnen jetzt erst zu wirken, insofern w├╝rde ich keine Wetten darauf abschlie├čen", sagte er. "Ich glaube aber, dass die Strategie richtig ist, mit den Impfteams vor Ort zu sein und die Leute da zu erreichen, wo sie tats├Ąchlich sind."

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