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Weser: Schifffahrt nur noch eingeschränkt möglich


Niedrigwasser: Teile der Weser für Schifffahrt gesperrt

Von t-online, MAS

10.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Ausflugsdampfer auf der Weser bei Beverungen: Teile des Flusses sind für die Schifffahrt gesperrt.Vergrößern des BildesEin Ausflugsdampfer auf der Weser bei Beverungen: Teile des Flusses sind für die Schifffahrt gesperrt. (Quelle: via www.imago-images.de)
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Die Schifffahrt muss auf Teilen der Weser eingestellt werden. Grund ist ein zu niedriger Wasserstand.

Wegen niedrigen Wasserstandes muss die Schifffahrt auf einem Abschnitt der Oberweser eingestellt werden: Seit Dienstag fahren die Fahrgastschiffe der "Flotte Weser" nicht mehr zwischen Bad Karlshafen (Hessen) und Höxter (Nordrhein-Westfalen), wie deren Geschäftsführer Jörg Menze in Hameln sagte.

Wegen des niedrigen Wasserstandes gebe die Edertalsperre kein Wasser mehr in die Fulda ab, damit habe auch die Weser in diesem Abschnitt eine zu geringe Tiefe. Auch Güterschifffahrt ist dort nicht mehr möglich.

Starke Regenfälle könnten Situation ändrn

Auf anderen Abschnitten der Weser werde die Schifffahrt aber nicht eingestellt. Fahrten zum Beispiel in den Bereichen Minden, Nienburg oder Bremen sind dem Unternehmen zufolge nicht betroffen. "Über Bodenwerder fahren wir noch zur Zeit, und in Hameln, im Bereich der Oberweser, da fahren wir im Staubereich, da werden nach wie vor Rundfahrten und Eventfahrten angeboten", sagte Menze.

Zwischen Bad Karlshafen und Höxter könnten derzeit keine Schiffe mehr fahren, weil der Wasserstand in der Weser stark gesunken ist. Die Situation könne sich ändern, wenn es wieder starke Regenfälle gebe.

Unter- und Außenweser bei Bremen nicht betroffen

Wie eine Sprecherin der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt des Bundes mitteilte, können auf der Mittelweser von Minden bis Bremen die Wasserstände durch Staustufen konstant gehalten werden. Im Bereich der Oberweser sei in den kommenden Tagen mit weiter fallenden Wasserständen zu rechnen, so dass Fahrgast- und Güterschifffahrt nicht mehr möglich seien.

Sport- und Ruderboote könnten aber abhängig vom Tiefgang weiterhin auf dem Fluss fahren. Die Unter- und Außenweser von Bremen bis zur Nordsee sei von Niedrigwasser nicht betroffen. Dort gebe es keine Einschränkung der Schifffahrt.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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