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Baltrum: Hier hat Deutschlands kleinste Airline ihren Sitz


Rekorde reihen sich aneinander
In Ostfriesland: Hier fliegt Deutschlands kleinste Airline

Von t-online, stk

Aktualisiert am 09.02.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 161171071Vergrößern des BildesEine Cessna vom Modell 172 (Symbolfoto): Eine solche Maschine nutzt die Fluggesellschaft – es ist das einzige Flugzeug, das zur Verfügung steht. (Quelle: IMAGO/Hans Blossey/imago-images-bilder)
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Es begann mit einer "Hoppel-Piste", heute landen regelmäßig Flugzeuge auf Baltrum. Mit nur einer Maschine gilt die Gesellschaft als Deutschlands kleinste Airline.

In ihren Anfängen nutzten die Piloten noch im Boden verankerte Dachelemente, um sich bei Landeanflügen zu orientieren, später kam noch ein VW Bulli, danach ein Bauwagen und ein Wohnmobil zum Einsatz. Das Trio diente nacheinander als improvisierter Tower des Flugplatzes auf der ostfriesischen Insel Baltrum. Vieles hat sich seit der Gründung von "Baltrum Flug" im Jahr 1976 geändert. Doch eines ist bis heute gleich geblieben: Regelmäßig startet nur eine Maschine des Unternehmens in den Himmel. Es ist das einzige Flugzeug der Airline, was sie somit zu Deutschlands kleinster Fluggesellschaft macht.

Konkret handelt es sich um eine Cessna vom Modell 172, die insbesondere in der Urlaubersaison im Sommer regelmäßig Gäste auf die Insel befördert. Mehr Flugzeuge hat "Baltrum Flug" nicht, mehr werden es wohl auch nicht werden.

Piloten nannten die Landebahn "Hoppel Island"

Denn Baltrum ist nicht nur die kleinste der ostfriesischen Inseln, sondern hat auch die kürzeste Start- und Landebahn der Inselkette in der Nordsee. Gerade mal 360 Meter misst die Piste. Wie das "Fliegermagazin" zudem berichtet, bedient "Baltrum Flug" den planmäßig kürzesten Linienflug der Republik. In etwa acht Minuten erreichen Passagiere die Insel oder das Festland – je nachdem, in welche Richtung sie wollen.

Weil die Start- und Landebahn anfangs nur aus einer Graspiste bestand – übersät mit Kaninchenbauten und stark holprig – wurde sie von den örtlichen Piloten auch "Hoppel Island" genannt. Regelmäßig und besonders zu Beginn des Flugbetriebes in den 70er und 80er Jahren überflutete die Nordsee das Areal immer wieder aufs Neue. Die Bedingungen waren viele Jahre alles andere als ideal. Noch heute schrecke allein die kurze Bahn viele Piloten ab, so die Fluggesellschaft auf ihrer Homepage.

Erst im Jahr 2022 erhielt die Insel eine gepflasterte Start- und Landebahn. Im Zuge der Sanierung musste diese auf 360 Meter Länge verkürzt werden. Konsequenz: Heute dürfen nur noch einmotorige Flugzeuge bis 1,4 Tonnen, Motorsegler und Ultraleichtflugzeuge sowie Hubschrauber bis maximal 5,7 Tonnen die Insel anfliegen, heißt es auf der Internetseite von "Baltrum Flug".

Verwendete Quellen
  • baltrum-flug.de: Infos Flugplatz
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