t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



Menü Icon
t-online - Nachrichten für Deutschland
HomeRegionalBremen

Uni Bremen: Streit um Tierversuche – Klage vor dem Bundesverfassungsgericht


Kritik am Hochschulgesetz
Tierversuche: Uni Bremen zieht vors Bundesverfassungsgericht

Von dpa
27.02.2024Lesedauer: 1 Min.
Affe klammert sich an die Gitterstäbe seines Käfigs (Symbolbild): Die Universität kritisiert, dass sie auf eigens für die Lehre getötete Tiere verzichten soll.Vergrößern des BildesAffe klammert sich an die Gitterstäbe seines Käfigs (Symbolbild): Die Universität kritisiert, dass sie auf eigens für die Lehre getötete Tiere verzichten soll. (Quelle: imago stock&people via www.imago-images.de)
Auf Facebook teilenAuf x.com teilenAuf Pinterest teilen
Auf WhatsApp teilen

An der Universität Bremen soll das Töten von Tieren offenbar weitergehen: Im Streit um Tierversuche geht es nun vor das Bundesverfassungsgericht.

Die Universität Bremen zieht im Streit um Tierversuche vor das Bundesverfassungsgericht. Die Klage richtet sich nach Angaben der Uni vom Dienstag gegen Teile des neuen Hochschulgesetzes, mit dem Bremens Regierung Tierversuche stark einschränkt. Zuerst hatte "buten un binnen" vom Radio Bremen berichtet.

Die Universität kritisiert, dass sie auf eigens für die Lehre getötete Tiere verzichten soll. "Die Vorschrift geht über das Bundesrecht hinaus", teilte eine Sprecherin der Universität mit. Das deutsche Tierschutzrecht lasse das Töten von Tieren für die Forschung zu. Die Hochschule klagt auch dagegen, dass sie eine externe Kommission bilden soll, die die Tierversuche begutachtet und Empfehlungen ausspricht. Damit werde die Wissenschaftsfreiheit eingeschränkt, so die Argumentation der Uni.

Kopfoperationen bei Affen seit Jahren in der Kritik

Schon seit Jahren wird in Bremen vor allem über Affenversuche des Hirnforschers Andreas Kreiter gestritten. Er entzog Makaken zuletzt regelmäßig Wasser, fixierte die Tiere im sogenannten Primatenstuhl und führte umfangreiche Kopfoperationen durch. Der Senat hatte die Fortsetzung der umstrittenen Experimente an der Universität abgelehnt. Kreitner wehrte sich dagegen vor dem Bremer Verwaltungsgericht.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...



TelekomCo2 Neutrale Website