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Bremen: "Kippen-Marathon" soll für eine saubere Stadt sorgen

"Kippen-Marathon"  

Bremen will Stadt mit Wettbewerb sauberer machen

17.07.2021, 10:53 Uhr | dpa

Bremen: "Kippen-Marathon" soll für eine saubere Stadt sorgen. Zahlreiche Zigarettenkippen liegen in einem Sammelbehälter (Symbolbild): 3.000 Euro bekommt der Stadtteil, der die meisten Kippen einsammelt. (Quelle: dpa/Armin Weigel)

Zahlreiche Zigarettenkippen liegen in einem Sammelbehälter (Symbolbild): 3.000 Euro bekommt der Stadtteil, der die meisten Kippen einsammelt. (Quelle: Armin Weigel/dpa)

Bremen soll sauberer werden: Dafür hat sich die Stadtreinigung eine besondere Aktion ausgedacht. 3.000 Euro können Bürger und Bürgerinnen gewinnen, die in ihrem Stadtteil Zigarettenkippen aufsammeln.

Mit der Aktion "Kippen-Marathon" wollen die Bremer Stadtreinigung und zwei Organisationen gegen weggeworfene Zigarettenreste vorgehen, die für die Umwelt gefährlich sind. Von diesem Samstag an sollen Menschen in ihrem Stadtteil möglichst viele Kippen von öffentlichen Flächen aufsammeln. Diese werden gewogen. Der Stadtteil, der nach einer Woche die meisten Zigarettenreste gesammelt hat, gewinnt 3.000 Euro für ein gemeinnütziges Projekt.

Die gesammelten Zigarettenreste sollen recycelt und unter anderem zu Taschenaschenbechern verarbeitet werden. So könnten Raucherinnen und Raucher ihre Kippen entsorgen, auch wenn kein Mülleimer in der Nähe ist, hieß es in der Mitteilung des Umweltressorts. Verantwortlich für die Aktion sind neben der Stadtreinigung das BUND-Meeresschutzbüro und die Initiative Clean-up-your-City-Bremen.

Substanzen gefährlich für Natur und Tiere

Achtlos auf den Boden geworfene Zigarettenstummel sind gefährlich: Sie enthalten viele giftige Substanzen, die nach und nach in die Umwelt gelangen. Das Nervengift Nikotin wird schnell aus den Kippen ausgewaschen und sickert ins Grundwasser. Nach Angaben der Bundesregierung können in Zigarettenresten auch Arsen, Blei, Chrom, Kupfer, Cadmium, Formaldehyd, Benzol und andere Stoffe sein, die für die Natur und Tiere schädlich sind.

Demnach kann nicht ausgeschlossen werden, dass die giftigen Substanzen letztlich auch wieder in der Nahrungskette des Menschen landen. Für Tiere können Kippenreste tödlich sein – etwa wenn sie diese mit Nahrung verwechseln.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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