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Lüdenscheids Bürgermeister sauer: Zweifel am Sprengungstermin


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A45-Talbrücke Rahmede – Zweifel am Sprengungstermin

Von dpa, tht

Aktualisiert am 28.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Die marode und gesperrte Talbruecke Rahmede der Bundesautobahn A 45 zwischen Luedenscheid Nord und Luedenscheid.
Die gesperrte Rahmede Talbrücke (Archivbild): Die Autobahnbrücke muss wegen massiver Schäden am Tragwerk gesprengt und neu gebaut werden. (Quelle: Rene Traut via www.imago-images.de)
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Im Dezember soll die Autobahnbrücke gesprengt werden – doch Lüdenscheids Bürgermeister hegt Zweifel an der Einhaltung des Termins.

Am 18. Dezember als Termin für die geplante Sprengung der maroden Rahmedetalbrücke der Sauerlandlinie A45 sind Zweifel laut geworden. Lüdenscheids Bürgermeister Sebastian Wagemeyer (SPD) habe den Stadtrat darüber informiert, dass nach Auskunft des Bundesverkehrsministeriums das Vergabeverfahren zur Sprengung der Autobahnbrücke noch nicht wie geplant abgeschlossen werden konnte, teilte eine Sprecherin der Stadt am Dienstag mit.

Das Bundesverkehrsministerium bestätigte lediglich, dass das Vergabeverfahren zur Sprengung nicht abgeschlossen sei – "aufgrund von üblichen rechtlichen Rahmenbedingungen". Auf die Planung und den Bau der neuen Brücke habe dies aber keinen Einfluss.

Der Bürgermeister zweifelt jedoch an der Einhaltung des Termins und sagte nun eine Informationsveranstaltung der Stadt ab: "Ich bin massiv verärgert über das Kommunikationsverhalten auf Bundesebene. Auf dieser Basis ist es weder sinnvoll noch fair, eine Informationsveranstaltung anzubieten – vor allem, wenn sicher geglaubte wesentliche Infos Tage vorher plötzlich fraglich sind", so Wagemeyer in einer Mitteilung an Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lüdenscheid.

Sperrung sorgt seit Monaten für überlastete Ausweichstrecken

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Bundesverkehrsminister Volker Wissing (l, FDP), und Sebastian Wagemeyer (M), Bürgermeister von Lüdenscheid, unter der Talbrücke Rahmede (Archivbild). (Quelle: Dieter Menne/dpa)

Die Rahmedetalbrücke zwischen Ruhrgebiet und Frankfurt am Main ist im vergangenen Dezember gesperrt worden, nachdem schwerwiegende Schäden entdeckt worden waren. "Wir werden noch vor Weihnachten diese Brücke sprengen", hatte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) im August gesagt und damals beteuert, dass es keine Verzögerungen gebe.

Die Sperrung der maroden Talbrücke sorgt seit Monaten für überlastete Ausweichstrecken in und bei Lüdenscheid. Das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium hatte einen verbindlichen Zeitplan für den Neubau der Brücke sowie ein Beschleunigungskonzept und schnellere Entscheidungen gefordert. Wissing hatte die Kritik zurückgewiesen: Es werde schnell und mit besonderem Engagement gearbeitet.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherchen
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BundesverkehrsministeriumFDPLüdenscheidSPD

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