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Dortmund: Brandstiftung bei Lotto-Chico – Smartphone entlarvt Täterin


So kam die Polizei der mutmaßlichen Brandstifterin auf die Schliche

Von t-online, tht

Aktualisiert am 05.12.2023Lesedauer: 2 Min.
In Dortmund hat es, wie hier auf der Schützenstraße, in den vergangenen Wochen immer wieder gebrannt (Archivbild): Nun gibt es eine Verdächtige.Vergrößern des BildesIn Dortmund hat es, wie hier auf der Schützenstraße, in den vergangenen Wochen immer wieder gebrannt (Archivbild): Nun gibt es eine Verdächtige. (Quelle: news4 Video-Line TV / Wuellner)
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Eine 45-jährige Frau soll mehrere Brände in Dortmunder Mehrfamilienhäusern gelegt haben. Die Staatsanwaltschaft äußerte sich nun zu weiteren Details der Festnahme.

Immer wieder loderte es in den vergangenen Monaten in Dachgeschossen und Hausfluren in der Dortmunder Nordstadt. Nun konnte die Polizei am vergangenen Freitag eine mutmaßliche Brandstifterin festnehmen. Die 45-jährige Frau habe bereits drei Brandstiftungen gestanden, teilte die Staatsanwaltschaft t-online am Montag mit.

Vorgeworfen wird ihr unter anderem, einen Brand am 23. November in einem Kellerhaus in der Cheruskerstraße in Hörde sowie am 24. November einen Brand in der Schützenstraße gelegt zu haben. Hier war der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses, das sich Lottomillionär Kürsat Yildirim – Spitzname Chico – gerade frisch gekauft hat, komplett ausgebrannt. Zudem bestehen laut der Polizei Dortmund "begründete Anhaltspunkte, dass der Beschuldigten weitere Brände zugeordnet werden können."

Smartphone-Auswertung lieferte Ergebnisse

Auf die Schliche gekommen sei man der mutmaßlichen Brandstifterin durch Smartphone-Auswertungen, wie Staatsanwalt Felix Giesenregen t-online erklärte. Die Verdächtige habe sich bei allen drei bereits gestandenen Bränden zur Tatzeit im Bereich der jeweiligen Funkzelle aufgehalten. In den nächsten Tagen soll nun ein DNA-Abgleich weitere Aufklärung bringen, so Giesenregen.

Seit dem Sommer hatte es in Dortmund vermehrt Meldungen von Bränden insbesondere in Treppenhäusern, Kellern und Hausfluren gegeben. Immer wieder rückte die Feuerwehr aus, oft konnten die Ermittler Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.

Verdächtige muss zunächst alte Haftstrafe absitzen

So hatte es in Vergangenheit unter anderem in der Dortmunder Nordstadt in der Schillerstraße, in der Schützenstraße sowie in der Mallinckrodstraße gebrannt. Aber auch in anderen Stadtteilen wie etwa in Hörde oder Lanstrop rückte die Feuerwehr wegen mutmaßlicher Brandstiftungen aus.

Seit Freitag sitzt die 45-jährige Frau in Haft. Hier sitzt sie zunächst eine Haftstraße ab, da sie eine Geldstraße nicht gezahlt habe, wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilte. Die bereits richterlich beschlossene Untersuchungshaft wird sich demnach nahtlos anschließen.

Verwendete Quellen
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