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Verdi NRW: Tarifverhandlungen im ÖPNV gescheitert – Streik droht


Unbefristete Streiks drohen
Verdi NRW: Tarifverhandlungen im Nahverkehr gescheitert

Von dpa
Aktualisiert am 12.03.2024Lesedauer: 1 Min.
Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr - KölnVergrößern des BildesEin Streikender bringt ein Plakat mit der Aufschrift "Streik" an einer Straßenbahn an: Die Tarifverhandlungen im ÖPNV dauern an. (Quelle: Federico Gambarini/dpa/dpa-bilder)
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Warnstreiks in rund 30 kommunalen Verkehrsbetrieben von NRW legten mehrfach den Nahverkehr lahm. Die Verhandlungspartner einigten sich nicht am Verhandlungstisch. Jetzt drohen unbefristete Streiks.

Im kommunalen Nahverkehr von Nordrhein-Westfalen drohen Streiks. Die Gewerkschaft Verdi NRW hat die Tarifverhandlungen über die Arbeitsbedingungen der etwa 30.000 Beschäftigten in den kommunalen Verkehrsbetrieben für gescheitert erklärt, wie Verdi-Nahverkehrsexperte Peter Büddicker am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Er warf den Arbeitgebern mangelndes Entgegenkommen vor. "Wir werden eine Urabstimmung einleiten." Dabei werde über unbefristete Streiks entschieden.

In Dortmund hatte am Montag die dritte Verhandlungsrunde in dem Tarifkonflikt begonnen. Dafür war ursprünglich auch der Dienstag vorgesehen. Vor dem Treffen hatte Verdi erklärt, dass die Positionen der Tarifparteien noch weit auseinanderlägen.

Verkehr in NRW lahmgelegt durch Warnstreiks

In den vergangenen Wochen hatte die Gewerkschaft mit mehreren Warnstreikaufrufen den öffentlichen Nahverkehr im bevölkerungsreichsten Bundesland über jeweils einen oder zwei Tage weitgehend lahmgelegt. Damit wollte sie den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

Verdi fordert unter anderem zusätzliche freie Tage, um das Personal zu entlasten und die Berufe attraktiver zu machen. Sie mahnte für die dritte Verhandlungsrunde ein Angebot der Arbeitgeber an. Der Arbeitgeberverband KAV NRW verwies in den vergangenen Wochen auf einen engen Finanzspielraum und eine deutliche Gehaltserhöhung zum 1. März, die vor längerer Zeit vereinbart worden sei. Der Verband hatte erklärt, dass er bei dem zweitägigen Treffen im Rahmen eines Gesamtpaketes einen Abschluss anstrebe.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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