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Düsseldorf: Düsseldorf plant Mini-Hoppeditz-Erwachen – 70 statt 7.000 Teilnehmer

70 statt 7.000 Teilnehmer  

Düsseldorf plant Mini-Hoppeditz-Erwachen

22.09.2020, 07:27 Uhr | dpa

Düsseldorf: Düsseldorf plant Mini-Hoppeditz-Erwachen – 70 statt 7.000 Teilnehmer. Die Karnevalsfigur Hoppeditz bei einer vergangenen Feier: Das traditionelle Hoppeditz-Erwachen wird in diesem Jahr ganz anders aussehen als gewohnt.  (Quelle: dpa/picture alliance/Archivbild)

Die Karnevalsfigur Hoppeditz bei einer vergangenen Feier: Das traditionelle Hoppeditz-Erwachen wird in diesem Jahr ganz anders aussehen als gewohnt. (Quelle: picture alliance/Archivbild/dpa)

Wegen Corona kann das Hoppeditz-Erwachen in Düsseldorf nur im kleinen Rahmen stattfinden. Tausende Jecken wollten am Rathausplatz feiern – ihnen bleibt nur noch ein Videostream der Veranstaltung.

Helau trotz Corona: Das traditionelle Hoppeditz-Erwachen als Auftakt in die Karnevalssession soll am 11.11. nur in abgespeckter Version gefeiert werden. Statt der üblichen 5.000 bis 7.000 Jecken auf dem Düsseldorfer Rathausplatz sollen es nur gut 70 sein, wie das Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) am Montagabend bekanntgab. Grund ist die Corona-Pandemie. Erste Pläne, 500 Gäste einzuladen, wurden angesichts zuletzt gestiegener Zahlen von Neuinfektionen wieder abgeblasen.

Die Narrenfigur Hoppeditz soll zwar wie gewohnt aus ihrem Senftopf klettern und ihre närrische Rede halten, dies aber nur vor kleinem Publikum. Mit dabei sein sollen bloß Düsseldorfs Oberbürgermeister, der Präsident des Düsseldorfer Carnevals-Comitees sowie die Präsidenten der 70 örtlichen Karnevalsvereine. Das genaue Hygienekonzept wollen die Karnevalisten noch mit der Stadt abstimmen.

Über Videostream sollen Karnevalisten das Hoppeditz-Erwachen mitverfolgen können und im kleinen privaten Kreis feiern. Geplant ist, dass Bands ihre Lieder vorab einschicken – die werden dann bei der Internetübertragung gespielt. Die Bevölkerung forderte das CC "ausdrücklich" auf, am 11.11. nicht zum Rathausplatz zu kommen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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