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Inhaftierte bringen acht Kinder zur Welt

Von dpa
Aktualisiert am 25.12.2021Lesedauer: 1 Min.
Ein Stacheldrahtzaun umzÀunt das GelÀnde einer Justizvollzugsanstalt (Symbolbild): Teilweise werden die Frauen nach der Geburt verlegt.
Ein Stacheldrahtzaun umzĂ€unt das GelĂ€nde einer Justizvollzugsanstalt (Symbolbild): Teilweise werden die Frauen nach der Geburt verlegt. (Quelle: Bernd Weißbrod/dpa-bilder)
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"Extremsituation": In Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2021 zahlreiche Kinder von inhaftierten Frauen zur Welt gebracht worden. Um Traumata fĂŒr MĂŒtter und Kinder zu verhindern, finden die Geburten unter besonderen Bedingungen statt.

Inhaftierte Frauen haben 2021 in NRW acht Kinder zur Welt gebracht. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der GrĂŒnen im Landtag hervor. Vergangenes Jahr waren es demnach sogar 16 Kinder.

Laut Justizministerium "werden und wurden Gefangene wĂ€hrend der Entbindung nicht gefesselt". Geburten fĂ€nden ohne Bewachung statt, stattdessen wĂŒrden die Fluchtwege gesichert. Mutter und Kind werden – soweit das geht – in der einzigen entsprechenden Einrichtung in Fröndenberg untergebracht.

Dort ist nach Angaben der Justiz Platz fĂŒr 16 MĂŒtter und 23 Kinder. Die Einrichtung gehört zum Offenen Vollzug. Einen Mutter-Kind-Platz im geschlossenen Vollzug gibt es in NRW nicht. In EinzelfĂ€llen können Frau und Kind laut Justizministerium in entsprechende Anstalten zum Beispiel in Niedersachsen verlegt werden.

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"FĂŒr inhaftierte MĂŒtter und schwangere Inhaftierte, fĂŒr die die stĂ€ndige Sorge um ihre Kinder traumatisierende Folgen haben kann, ist die Haftzeit eine Extremsituation", so der rechtspolitische Sprecher der GrĂŒnen-Fraktion, Stefan Engstfeld: "Die Landesregierung muss alles tun, um die physische und psychische Gesundheit der betroffenen MĂŒtter und Kinder zu schĂŒtzen und – in den meisten FĂ€llen – die Trennung von Mutter und Kind zu vermeiden."

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