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Henkel fĂŒhrt KonsumentengeschĂ€fte zusammen

Von dpa
28.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Henkel AG
Ein Logo der Henkel AG ist zu sehen. (Quelle: picture alliance / dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Der KonsumgĂŒterkonzern Henkel will sein KonsumentengeschĂ€ft umbauen und wettbewerbsfĂ€higer machen. Die DĂŒsseldorfer wollen dazu das Kosmetik- und das WaschmittelgeschĂ€ft zusammenlegen und sich dabei auf die Kern- und wachstumstrĂ€chtigen Marken konzentrieren. Durch die GrĂ¶ĂŸenvorteile erhofft sich Henkel höhere Einsparungen sowie mehr FlexibilitĂ€t. Die ZusammenfĂŒhrung weltweit werde auch Auswirkungen auf die BeschĂ€ftigten haben, teilte Henkel am Freitag weiter mit. FĂŒr das laufende GeschĂ€ftsjahr zeigte sich der Vorstand um Konzernchef Carsten Knobel zurĂŒckhaltend.

Die beiden Sparten mit Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Körperpflege sollen im Bereich "Consumer Brands" mit einem Umsatz von rund 10 Milliarden Euro zusammengefĂŒhrt werden. Marken und GeschĂ€fte, die nicht mehr zum KerngeschĂ€ft zĂ€hlen, sollen verkauft oder eingestellt werden. Die Maßnahmen gingen ĂŒber die bisher bekannten hinaus, hieß es. Henkel werde mit die Arbeitnehmervertreter so bald wie möglich informieren und "den Konsultationsprozess aufnehmen". Bis 2021 hatte Henkel Marken mit einem Umsatzvolumen von rund 500 Millionen Euro verkauft oder eingestellt, vor allem in dem seit Jahren schwĂ€chelnden GeschĂ€ft mit Körperpflege.

Mittel- bis langfristig setzte sich der Hersteller von Pritt, Persil und Schwarzkopf neue Ziele: ein jĂ€hrliches Umsatzwachstum aus eigener Kraft von drei bis vier Prozent, eine bereinigte operative Marge (Ebit) von rund 16 Prozent sowie ein Wachstum des bereinigten Ergebnisses je Aktie im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Zudem kĂŒndigte der Konzern einen Aktien-RĂŒckkauf mit einem Volumen von bis zu einer Milliarde Euro an. Der Aktienkurs brach am Freitag dennoch ein.

Das laufende GeschĂ€ftsjahr dĂŒrfte im Vergleich zum Vorjahr schwĂ€cher ausfallen. Grund sei die weiter angespannte Lage bei Rohstoffen, Materialien sowie in der Lieferkette. So sieht das Management ein Umsatzwachstum aus eigener Kraft von zwei bis vier Prozent. Im Vorjahr waren die Erlöse vorlĂ€ufigen Zahlen zufolge um 7,8 Prozent auf rund 20,1 Milliarden Euro gestiegen. Die bereinigte Ebit-Marge sieht Henkel 2022 in einer Spanne zwischen 11,5 und 13,5 Prozent nach 13,4 Prozent 2021.

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