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Erfurt startet Kampagne gegen Rassismus und Diskriminierung

"Wir sind alle Menschen"  

Erfurt startet Kampagne gegen Rassismus und Diskriminierung

07.09.2020, 16:08 Uhr | t-online

Erfurt startet Kampagne gegen Rassismus und Diskriminierung. Das Erfurter Rathaus: Die Stadt will ein Zeichen gegen Diskriminierungen und Rassismus setzen.  (Quelle: imago images/pictureteam/Archivbild)

Das Erfurter Rathaus: Die Stadt will ein Zeichen gegen Diskriminierungen und Rassismus setzen. (Quelle: pictureteam/Archivbild/imago images)

In Erfurt ist es zuletzt immer wieder zu fremdenfeindlichen Übergriffen gekommen. Mit einer gezielten Kampagne reagiert die Stadt nun auf Rassismus und Diskriminierung. Auch Bürger sollen mitmachen. 

"Wir sind alle Menschen", "Eine Welt für alle" und "Keine Toleranz gegenüber Rassismus": So lauten die drei Motive, die auf Hunderte Plakate und Postkarten gedruckt wurden und in ganz Erfurt verteilt werden. Mit der PR-Aktion würden der Ausländerbeirat und die Stadtverwaltung auf Diskriminierung und Rassismus in der Landeshauptstadt reagieren, erklärte die Stadt in einer Pressemitteilung. 

Motiv der Erfurter Kampagne gegen Diskriminierung und Rassismus: Auch Bürger der Stadt sollen sich an der Aktion beteiligen.  (Quelle: Landeshauptstadt Erfurt/Designed by Freepik)Motiv der Erfurter Kampagne gegen Diskriminierung und Rassismus: Auch Bürger der Stadt sollen sich an der Aktion beteiligen. (Quelle: Landeshauptstadt Erfurt/Designed by Freepik)

An der Kampagne sollen sich auch Geschäfte, Cafés, Kneipen, Vereine, Firmen, Kultureinrichtungen und Privatleute beteiligen und "damit ein Statement gegen jede Form von Diskriminierung und für ein weltoffenes und buntes Erfurt setzen", forderte die Stadt. Im Büro des Beauftragten für Migration und Integration am Benediktsplatz 1 können die Plakate und Postkarten kostenfrei bestellt und abgeholt werden. 

Zuletzt war es in Erfurt immer wieder zu fremdenfeindlichen Übergriffen gekommen. So etwa Anfang August, als auf Twitter ein Video kursierte, das einen Mann zeigte, der Passanten anpöbelte, mehrfach den Hitlergruß zeigte und sich dabei rassistisch äußerte. 

Verwendete Quellen:

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