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Erfurt: Verschärfte Corona-Auflagen in Kraft getreten

Bundeswehr leistet Amtshilfe  

Verschärfte Corona-Auflagen in Erfurt in Kraft getreten

27.10.2020, 08:16 Uhr | dpa, t-online

Erfurt: Verschärfte Corona-Auflagen in Kraft getreten. Blick vom Erfurter Domplatz auf die Allerheiligenkirche: In der Altstadt von Erfurt gilt nun eine Maskenpflicht.  (Quelle: imago images/imagebroker/Archivbild)

Blick vom Erfurter Domplatz auf die Allerheiligenkirche: In der Altstadt von Erfurt gilt nun eine Maskenpflicht. (Quelle: imagebroker/Archivbild/imago images)

Wegen immer weiter steigender Neuinfektionen gelten in Erfurt nun verschärfte Corona-Maßnahmen. So muss etwa im gesamten Altstadtbereich Maske getragen werden. Auch die Bundeswehr packt mit an. 

Wegen steigender Infektionszahlen gelten in Erfurt seit Dienstag und bis mindestens 30. November verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Bei der Vorstellung der neuen Allgemeinverfügung am Montagnachmittag räumte OB Bausewein jedoch ein, dass diese gegebenenfalls weiter verschärft werden könnte, sollten die nun angeordnete Maßnahmen nicht genügen, um die Situation unter Kontrolle zu behalten.

Zu den neuen Maßnahmen zählt etwa eine verschärfte Maskenpflicht. Seit Dienstag muss im gesamten Altstadtbereich eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. In welchen Straßenzügen genau, sehen Sie hier. Vor allem gehe es darum, dass dort eine Maske getragen werde, wo es nicht möglich ist anderthalb Meter Abstand zu halten.

Kontaktbeschränkungen verschärft

Zudem darf in der Gastronomie, aber auch im Einzelhandel, zwischen 23 und 5 Uhr kein Alkohol verkauft werden. Kneipen dürfen in der Zeit geöffnet bleiben – solange sie keinen Alkohol verkaufen. Auch wurden deutliche Kontaktbeschränkungen erlassen. So dürfen sich für private Treffen nur noch zehn Menschen aus höchstens zwei Haushalten treffen. Anders als in Restaurants und Kneipen etwa, wo ohnehin ein Hygienekonzept bestehe, könne das Gesundheitsamt bei privaten Feiern nicht kontrollieren, ob Abstände eingehalten würden, hieß es von der Stadt.

Bürgermeisterin Anke Hofmann-Domke (Linke) erklärte, dass zudem das Bildungsministerium darum gebeten worden sei, Erfurter Kitas und Schulen auf die Stufe Gelb zu setzen. Zur Eindämmung der Pandemie an Schulen und in Kindergärten hat Thüringen ein Ampelsystem eingeführt. Grün bedeutet Regelbetrieb, bei Gelb gelten erste Einschränkungen, zum Beispiel abwechselnder Unterricht in der Schule und zu Hause. Rot bedeutet in der Regel, dass betroffene Einrichtungen schließen müssen. Aktuell sind allerdings Herbstferien.

Bundeswehr leistet Amtshilfe

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Stadt Erfurt außerdem um Unterstützung von der Bundeswehr gebeten. Vier Soldatinnen und Soldaten helfen seit Mittwoch bei der Durchführung von Corona-Tests, wie die Stadt mitteilte.

Erfurt hatte am Wochenende die für die Einstufung als Risikogebiet entscheidende Marke von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen erreicht. Die Stadt hatte bereits Verschärfungen im Kampf gegen die Pandemie angekündigt und den Weihnachtsmarkt abgesagt, den jährlich etwa zwei Millionen Menschen besuchen. Zumindest aber solle die Stadt weihnachtlich geschmückt und ein Tannenbaum auf den zentralen Domplatz gestellt werden, sagte Bausewein.

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