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Vergleich unter Oststädten: Erfurt und Berlin zahlen Wahlhelfern am meisten

Vergleich unter Oststädten  

Erfurt und Berlin zahlen Wahlhelfern am meisten

09.08.2021, 10:46 Uhr | dpa

Vergleich unter Oststädten: Erfurt und Berlin zahlen Wahlhelfern am meisten . Wahlhelfer bei der Stimmenauszählung (Symbolbild): In Erfurt werden noch Wahlhelfende gesucht.  (Quelle: imago images/Patrick Scheiber)

Wahlhelfer bei der Stimmenauszählung (Symbolbild): In Erfurt werden noch Wahlhelfende gesucht. (Quelle: Patrick Scheiber/imago images)

Ohne sie ginge am Wahltag gar nichts: Wahlhelfer. Doch wo werden die Ehrenamtlichen im Osten am besten entlohnt? Ein Überblick. 

In Berlin und Erfurt erhalten ehrenamtliche Wahlhelfer bei der bevorstehenden Bundestagswahl die höchste Aufwandsentschädigung im Vergleich der größten Städte in Ostdeutschland. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergeben. In der Hauptstadt beträgt demnach das sogenannte Erfrischungsgeld an der Wahlurne mindestens 60 Euro, im Briefwahllokal mindestens 50 Euro. Vorsteher und Schriftführer bekommen für die dafür notwendige Schulung noch einmal 20 Euro zusätzlich. In Erfurt erhalten Wahlhelfer je nach Position zwischen 50 und 80 Euro.

Mindestens 45 Euro und je nach Position bis zu 60 Euro beträgt das Erfrischungsgeld für Wahlhelfer an der Urne in Sachsen-Anhalts Hauptstadt Magdeburg. Ehrenamtler im Briefwahllokal erhalten fünf Euro weniger. In Potsdam gibt es hingegen lediglich zwischen 20 und 25 Euro für alle, die bei der Briefwahl mithelfen. Doppelt so viel und damit zwischen 40 und 50 Euro bezahlt Brandenburgs Hauptstadt den Helfern an der Wahlurne.

In der sächsischen Landeshauptstadt Dresden sind ähnlich wie in Magdeburg zwischen 40 und 65 Euro für die ehrenamtlichen Unterstützer in den Wahllokalen veranschlagt. Zwischen 35 und 50 Euro wird im Briefwahllokal gezahlt. Leipzig bedankt sich bei seinen Wahlhelfern mit einem Erfrischungsgeld zwischen 30 und 50 Euro.

Halle zahlt am wenigsten

Schlusslicht unter den großen ostdeutschen Städten ist Halle. Dort werden pro Helfer lediglich zwischen 25 und 35 Euro veranschlagt. So war es auch schon bei der vorherigen Bundestagswahl in 2017. In den anderen Städten – neben Halle auch mit Ausnahme von Potsdam – ist das Erfrischungsgeld seitdem jedoch angehoben worden. Am meisten profitieren davon die Wahlhelfer in Magdeburg, wo der Mindestsatz um 15 Euro gestiegen ist. Die geringste Erhöhung erfolgte in Leipzig um fünf Euro.

Insgesamt befinden sich die Städte auf einem guten Weg, um genügend Helfer für die Bundestagswahl im September rekrutieren zu können. In Leipzig und Dresden haben sich bereits ausreichend Ehrenamtler gemeldet. Nur noch wenige werden etwa in Berlin oder Potsdam gebraucht. In Erfurt werden hingegen noch 640 Unterstützer gesucht, benötigt werden insgesamt 1.570.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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