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Volle Intensivstationen: SPD fordert flächendeckend 2G

Von dpa
08.11.2021Lesedauer: 2 Min.
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Nirgendwo in Deutschland sind anteilig so viele Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt wie in Thüringen. Am Montag war es dort mehr als jedes fünfte, wie aus Daten der Medizinervereinigung Divi hervorging. Knapp die Hälfte der 36 dort verzeichneten Intensivstationen war demnach bereits im eingeschränkten Betrieb - Tendenz steigend. Von SPD und Grünen kommen angesichts der Situation Forderungen nach verschärften Regeln und einer flächendeckende Einführung von 2G, das heißt Zugang nur für Geimpfte und Genesene. Das Gesundheitsministerium will sich am Dienstag zum weiteren Vorgehen äußern.

Den Divi-Zahlen zufolge stieg die Zahl der Corona-Patienten auf Thüringer Intensivstationen im Vergleich zum Sonntag um 17 auf 133; 22 spezielle Covid-Intensivbetten waren noch frei. Landesweit waren 87,2 Prozent der Intensivbetten belegt. Der Anteil der Corona-Patienten an den betreibbaren Intensivbetten lag bei 21,2 Prozent. Mitte April waren noch rund 220 Corona-Patienten auf den Intensivstationen behandelt worden. Laut Gesundheitsministerium ging die Zahl der Intensivbetten von teils 1100 im Jahr 2020 auf rund 700 Ende Oktober zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat stieg weiter an und lag am Montag bei 427,5.

"Wir müssen die vierte Welle jetzt schnell brechen", erklärte der SPD-Landesvorsitzende Georg Maier. Seine Partei fordere daher den Zugang zu Gastronomie, Veranstaltungen oder Dienstleistungen in Innenräumen nur für Geimpfte und Genesene (2G). Ungeimpfte Beschäftigte am Arbeitsplatz sollten täglich getestet werden. Außerdem plädierte er für konsequentere Kontrollen der Regeln. Auch eine inzidenzunabhängige Testpflicht an Schulen sieht die SPD als richtigen Weg.

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Auch die Grünen-Fraktionsvorsitzende Astrid Rothe-Beinlich plädierte möglichst flächendeckend für 2G, wie sie am Montag auf Twitter schrieb. Ausnahmen sollten ihrer Ansicht nach für Kinder gelten sowie für Menschen, die sich nicht impfen lassen können.

Eine Test- und Maskenpflicht an Schulen gilt seit Ende der Herbstferien am Montag landesweit, nachdem am Wochenende mit Nordhausen der letzte Landkreis in die höchste Warnstufe des Thüringer Frühwarnsystems aufgestiegen war. An mehreren Schulen protestierten Eltern gegen die schärferen Regeln, wie das Bildungsministerium berichtete. Insgesamt sei die Stimmung angespannt.

Der Vorsitzende des Thüringer Lehrerverbands, Rolf Busch, verurteilte die Proteste und betonte zugleich, dass er die Corona-Maßnahmen an den Schulen für notwendig halte. "Schulen sind der ganz falsche Adressat für solche Proteste. Schulen sollten kein Ort von Protesten sein." Nach Angaben des Ministeriums habe es aber auch Zuspruch für die Maßnahmen gegeben und Bestärkungen, die Schulen geöffnet zu halten.

Auch an den Kindergärten im Freistaat gelten mit Erreichen der Warnstufe drei strengere Corona-Regeln. Kinder dürfen nur noch in festen Gruppen unterrichtet werden. Elternvertreter beklagen, dass etliche Kindergärten nun ihre Öffnungszeiten wieder einschränken. "Im Schnitt ist es so, dass fast alle Einrichtungen die Zeiten kürzen", sagte die Landeselternsprecherin der Kindergärten Thüringen, Juliane Worgt. Einige hätten nur noch sieben oder acht statt der eigentlich gesetzlich vorgesehenen zehn Stunden geöffnet.

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