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Kontaktverfolgung und PCR-Testung soll angepasst werden

Von dpa
22.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Coronavirus - Gastgewerbe
Auf dem Schild am Eingang eines Restaurants in der Altstadt steht "2G - Regel". (Quelle: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Bildarchiv/dpa-bilder)
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Angesichts der steigenden Zahl von Corona-Infektionen in Deutschland sollen nicht mehr alle per Schnelltest positiv Getesteten einen PCR-Test bekommen. Die Gesundheitsminister der L├Ąnder sprachen sich am Samstag einstimmig daf├╝r aus. Sie begr├╝├čten entsprechende Vorschl├Ąge von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) f├╝r eine Priorisierung von PCR-Tests.

Unbedingt eine PCR-Testung erhalten sollen Personal in Krankenh├Ąusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen sowie Hochrisikopatienten und Personen mit dem Risiko schwerer Krankheitsverl├Ąufe. F├╝r alle anderen Personen, die keine Symptome haben und ein positives Antigentest-Ergebnis vorweisen k├Ânnen, soll auf eine Best├Ątigung per PCR verzichtet werden. Bef├╝rwortet wird stattdessen eine Nachtestung mit einem zweiten ├╝berwachten Antigentest. "Das k├Ânnte noch einmal ein Weg sein, etwas Entlastung f├╝r die eh schon sehr, sehr geforderten Gesundheits├Ąmter zu schaffen", sagte Th├╝ringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) nach der Schaltkonferenz mit ihren Kolleginnen und Kollegen.

Der Wissenschaftliche Beirat der Th├╝ringer Landesregierung hatte am Samstag aufgrund des vermehrten Auftretens der Omikron-Variante eine ├ťberarbeitung des Th├╝ringer Corona-Ma├čnahmenkatalogs mit ├Ąhnliche Anpassungen empfohlen. In Zukunft m├╝ssten vorrangig medizinisch vulnerable Gruppen vor schweren Erkrankungen gesch├╝tzt werden, hie├č es. Menschen, die aus unterschiedlichen Gr├╝nden keinen Immunschutz aufbauen k├Ânnen, etwa Immunsupprimierte und ├Ąltere Menschen, z├Ąhlen zu den medizinisch vulnerablen Gruppen. "Eine einrichtungsbezogene Impfverpflichtung kann ein sinnvoller Schritt sein, ebenso wie eine regelm├Ą├čige Testung der Umgebung von vulnerablen Gruppen", hei├čt es in der Empfehlung. Auch die Kontaktnachverfolgungen durch die Gesundheits├Ąmter und Quarant├Ąne-Regelungen sollen dem Beirat zufolge wegfallen. Eine "sinnvolle und praktikable Intervention" sei das Tragen von FFP2-Masken in Innenr├Ąumen.

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"Das wird zum Teil ja auch schon so gemacht in den Gesundheits├Ąmtern, dass man vor allem dorthin schaut, wo vulnerable Gruppen sind, weil die eben am meisten gef├Ąhrdet sind", sagte Werner. Die Beschl├╝sse setzen "im Prinzip zum Teil das um, was in dem Papier des Beirates auch drinsteht".

Auch die einrichtungsbezogene Corona-Impfpflicht betreffe die Gesundheits├Ąmter besonders, sagte Werner. "Angesicht der steigenden Zahlen durch Omikron - das wird auch in Th├╝ringen kommen - wird das wirklich eine sehr, sehr gro├če Herausforderung." Der diesbez├╝gliche Beschluss war aus Sicht der Gesundheitsministerin der wichtigste des Tages. Eine Arbeitsgruppe der L├Ąnder solle sich nun um einen "einheitliche Handlungsfaden" k├╝mmern. "Das wird sicherlich jetzt schnell angegangen werden - weil wir alle ein Interesse haben, das bis zum Inkrafttreten zu kl├Ąren", sagte Werner.

Die sogenannte einrichtungsbezogene Corona-Impfpflicht wurde Mitte Dezember beschlossen: Besch├Ąftigte in Einrichtungen mit schutzbed├╝rftigen Menschen wie Kliniken und Pflegeheime m├╝ssen bis zum 15. M├Ąrz 2022 nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind.

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