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Essen: OB Kufen plant Schutzmaßnahmen vor Messerattacken


Nach Attacken im Ruhrgebiet
Oberbürgermeister sagt Jugendgewalt den Kampf an

Von t-online, jum

10.04.2024Lesedauer: 2 Min.
imago417770432Vergrößern des BildesEssens Oberbürgermeister Thomas Kufen (Archivbild): Der CDU-Politiker zieht Konsequenzen aus den vermehrten Attacken auf Obdachlose im Ruhrgebiet. (Quelle: Uwe Ernst/imago-images-bilder)
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Nach mehreren Angriffen auf Obdachlose im Ruhrgebiet zieht die Stadt Essen erste Konsequenzen. Oberbürgermeister Thomas Kufen kündigt präventive Maßnahmen an.

Die vermehrten Angriffe auf wohnungslose Menschen im Ruhrgebiet halten die Menschen in Atem. So soll ein 13-Jähriger einen Obdachlosen im Dortmunder Hafen erstochen haben. Der tatverdächtige Junge befindet sich mittlerweile in einer geschlossenen Einrichtung. In der Ruhrgebietsstadt wurde zudem das Lager einer Obdachlosen angezündet, ein ähnlicher Übergriff hatte sich auch in Castrop-Rauxel zugetragen.

Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen zeigt sich betroffen von den erschreckenden Geschehnissen im Ruhrgebiet. Das Thema treibe ihn und seine Kollegen um – zumal die jüngst von der Essener Polizei veröffentlichte Kriminalitätsstatistik eine gestiegene Jugendkriminalität zeige, so der CDU-Politiker. "(Uns ist auch klar: Gleiches hätte auch in Essen passieren können. Dem wollen wir unbedingt entgegenwirken", kündigt der 50-Jährige an.

Aus diesem Grund will Kufen nicht untätig bleiben, sondern durch gezielte Maßnahmen verhindern, dass sich ein derartiger Vorfall auch in Essen abspielt. "Der Lenkungskreis des Kriminalpräventiven Rates der Stadt Essen hatte sich bereits vor einiger Zeit mit den Messerangriffen und Gewaltkriminalität, die von Jugendlichen ausgehen, befasst. Mit Ordnungsdezernent Christian Kromberg habe ich mich heute darüber ausgetauscht", erklärt Kufen in einer Pressemitteilung der Stadt.

Präventive Arbeit, Kontrollen und Messerverbotszonen

In diesem Gespräch habe man sich darauf verständigt, durch präventive Arbeit und Kontrollen den Geschehnissen entgegenwirken zu wollen. Dafür wolle man unter anderem auf Schulen zugehen und gemeinsam mit der Polizei präventive Arbeit leisten. Zudem solle es zukünftig auch gezielte Kontrollen geben. "Gleiches gilt für bekannte Treffpunkte von Jugendlichen im Stadtgebiet, für die wir in den kommenden Wochen Messerverbotszonen prüfen und die wir ebenfalls kontrollieren werden", kündigt Essens Oberbürgermeister an.

Wie genau die Maßnahmen aussehen werden und wann sie starten, geht aus der Meldung allerdings nicht hervor.

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