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Bombe in Essen: Blindgänger im Nordviertel erfolgreich gesprengt

Zweiter Fund innerhalb weniger Tage  

Bombe in der Pferdebahnstraße in Essen erfolgreich gesprengt

28.08.2019, 14:14 Uhr | t-online

Bombe in Essen: Blindgänger im Nordviertel erfolgreich gesprengt. Eine Weltkriegsbombe: Ein ähnliches Exemplar ist in Essen am Mittwochvormittag gefunden worden. (Symbolbild) (Quelle: imago images/Thomas Frey)

Eine Weltkriegsbombe: Ein ähnliches Exemplar ist in Essen am Mittwochvormittag gefunden worden. (Symbolbild) (Quelle: Thomas Frey/imago images)

In Essen ist am Mittwochvormittag erneut eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Sie wurde in der Pferdebahnstraße im Nordviertel entdeckt und musste vom Kampfmittelbeseitigungsdienst gesprengt werden.

Im Nordviertel in Essen ist nur eine Woche nach dem Fund einer Weltkriegsbombe erneut ein Blindgänger an derselben Stelle entdeckt worden. Die fünf Zentner schwere Bombe wurde bei Sondierungsarbeiten in der Pferdebahnstraße 40 gefunden und musste noch am selben Tag gesprengt werden.

Dazu mussten Anwohner in einem Umkreis von 250 Metern um die Bombenfundstelle evakuiert werden. In einem Bereich bis zu 500 Metern sollten sich Anwohner in Gebäudeteilen aufhalten, die von der Bombe abgewandt liegen. Da im inneren Kreis niemand betroffen war, mussten sich rund 560 Personen im äußeren Kreis "luftschutzmäßig" verhalten.

Gegen 14 Uhr meldete die Stadt, dass der Blindgänger erfolgreich gesprengt werden konnte.

Eine Karte von Esesn: In dem inneren roten Kreis müssen die Anwohner evakuiert werden, im äußeren sich in geschlossenen Räumen aufhalten. (Quelle: Stadt Essen)Eine Karte von Esesn: In dem inneren roten Kreis müssen die Anwohner evakuiert werden, im äußeren sich in geschlossenen Räumen aufhalten. (Quelle: Stadt Essen)

Von den Sperrungen während der Sprengungsarbeiten waren auch die Linien 166 und SB16 mit der Haltestelle Am Thurmfeld in beiden Richtungen betroffen. Die Linien wurden zwischen der Universität und dem Gewerbepark M1 über die Grillostraße, Gladbecker Straße und Berthold-Beitz-Boulevard umgeleitet. 

Die eingerichtete Betreuungsstelle im Malteser Hilfswerk in der Hilgerstraße 19 wurde laut einer Mitteilung der Stadt nicht aufgesucht. Im Rahmen der Sprengung waren rund 150 Kräfte der Feuerwehr, Polizei, der Ruhrbahn und des Ordnungsamtes im Einsatz.

Bereits vor einer Woche war ebenfalls am selben Ort ein Blindgänger entdeckt worden. Schon einen Tag davor war im Nordviertel eine Weltkriegsbombe in der Sigsfeldstraße 4 entdeckt und entschärft worden. 

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