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Essen: Traueraktion vor Galeria Karstadt Kaufhof in Essen

Dutzende Filialen schließen  

Traueraktion vor Galeria Karstadt Kaufhof in Essen

17.10.2020, 16:34 Uhr | dpa

Essen: Traueraktion vor Galeria Karstadt Kaufhof in Essen. Ein Blumenkranz und Kerzen sind vor der verschlossenen Tür der Galeria Kaufhof Filiale in Essen niedergelegt worden: Von der Schließung sind bundesweit zahlreiche Filialen betroffen.  (Quelle: dpa/Bernd Thissen)

Ein Blumenkranz und Kerzen sind vor der verschlossenen Tür der Galeria Kaufhof Filiale in Essen niedergelegt worden: Von der Schließung sind bundesweit zahlreiche Filialen betroffen. (Quelle: Bernd Thissen/dpa)

Bye bye Galeria Karstadt Kaufhof: Mit einer Traueraktion haben sich Mitarbeiter von der Niederlassung in Essen verabschiedet. Bundesweit schließen rund 35 Filialen. Viele Beschäftigte sind wütend.

Hunderte Mitarbeiter der Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof haben am Samstag auf die Schließung ihrer Filialen aufmerksam gemacht. In ganz Nordrhein-Westfalen waren dazu Aktionen vor den Kaufhäusern geplant. In Essen gab es etwa eine Traueraktion mit Kranzniederlegung vor der Filiale. In Düsseldorf machten die Mitarbeiter mit einer Plastik des Künstlers Jacques Tilly ihrem Unmut Luft. Teile der Belegschaft trugen schwarze T-Shirts oder Trauer-Sticker.

Mitarbeiter von Galeria Kaufhof schlagen in Düsseldorf am Tag der Schließung ihrer Filiale mit Boxhandschuhen auf eine Pappfigur von Firmeneigner Rene Benko ein: Laut Verdi sind viele von ihnen wütend auf die derzeitige Unternehmensleitung.  (Quelle: dpa/Roland Weihrauch)Mitarbeiter von Galeria Kaufhof schlagen in Düsseldorf am Tag der Schließung ihrer Filiale mit Boxhandschuhen auf eine Pappfigur von Firmeneigner Rene Benko ein: Laut Verdi sind viele von ihnen wütend auf die derzeitige Unternehmensleitung. (Quelle: Roland Weihrauch/dpa)

Bis zum Ende des Monats sollen bundesweit rund 35 Galeria-Kaufhof- und Karstadt-Filialen schließen. Einige Häuser hatten bereits am Samstag zum letzten Mal geöffnet. In Nordrhein-Westfalen sind davon unter anderem Filialen in Essen, Dortmund, Hamm, Bonn und Düsseldorf betroffen.

Die Gewerkschaft Verdi warf der Geschäftsführung Missmanagement vor. "Viele sind nicht nur unendlich traurig über ihren Jobverlust, sie empfinden auch berechtigte Wut auf die derzeitige Unternehmensleitung", sagte die Gewerkschaftssekretärin Miriam Jürgens. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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