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Frankfurt: Die schönsten Schlösser und Burgen in der Region


Die schönsten Schlösser und Burgen rund um Frankfurt


Aktualisiert am 24.01.2024Lesedauer: 3 Min.
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Burg Hayn in Dreieichenhain (Archivbild) zählt zu den Burgen und Schlössern in der Nähe Frankfurts, die man unbedingt gesehen haben muss. (Quelle: IMAGO/ALIMDI.NET / Gerald Abele/imago)

In und um Frankfurt steht so manches historische Bauwerk. t-online kennt die beeindruckendsten Schlösser und Ruinen in der Nähe der Mainmetropole.

Der erste Stopp auf der Reise zu den schönsten Schlössern und Burgen führt direkt nach Frankfurt. Hier thront inmitten des Stadtteils Höchst, direkt am Main, das imposante Alte Schloss Höchst. Ursprünglich als gotische Wasserburg erbaut, wurde es im Laufe der Zeit stets verändert und erweitert.

Heute besteht die Anlage aus dem eigentlichen Schloss, einem hohen Bergfried sowie einer Grabenanlage mit gut erhaltener Stadtmauer. Direkt vor dem Bauwerk befindet sich der Höchster Schlossplatz – einer von acht Geheimtipps für herbstliche Ausflüge in Frankfurt.

Die Burg Hayn südlich von Frankfurt

Wer zur nächsten Burg gelangen will, hat es von Frankfurt aus gar nicht weit. Die Burg Hayn, auch bekannt als Burg Dreieichenhain, liegt südlich der Mainmetropole. Sie hat eine lange Geschichte, die ins 11. Jahrhundert zurückgeht.

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Die Gebäude der Burg sind geschichtsträchtig – das dort entstandene Museum bietet Einblicke in längst vergangene Zeiten. Andere Teile der Burg sind zu Ruinen verfallen. Noch heute sind aber verlandete Gräben zur Stadt hin erkennbar. Besonders sehenswert sind Teile der Ringmauer sowie der Stumpf eines Wohnturms und die äußere Wehranlage.

Gründung im Mittelalter: Burg Eppstein und Büdinger Schloss

Die Burg Eppstein zeigt allumfassend das Verteidigungssystem des 14. und 15. Jahrhunderts. Besucher können die 1.000-jährige Geschichte dieses Kulturdenkmals erleben, indem sie das Museum auf der Burg besuchen oder den Ausblick vom Bergfried genießen.

Die Gründung der Burg ist geheimnisumwoben. Die Legende verweist auf Ritter Eppo, der hier Berta von Bremthal aus der Gefangenschaft eines Riesen befreit und die Burg erbaut haben soll. Tatsächlich könnte Burg Eppstein auf den Konradiner Grafen Eberhard im 10. Jahrhundert zurückgehen, dessen Name in Kurzform Eppo oder Ebbo im Namen der Burg erhalten blieb.

Die Hauptburg des Büdinger Schlosses ist umgeben von einem dreizehnseitigen Vieleck. Dieser außergewöhnliche Grundriss deutet auf das 12. Jahrhundert hin, in dem die Wasserburg begründet wurde. Im Laufe der Geschichte haben sich viele Herrscher bemüht, die Burg den jeweiligen Epochen anzupassen. So kamen nach und nach Stilelemente von der Romanik bis hin zum Barock hinzu.

Heute wird das Schloss immer noch von der Fürstenfamilie bewohnt. Besucher können aber an einer Führung teilnehmen und die Originalausstattung aus fünf Jahrhunderten bestaunen, darunter Fresken, Mobiliar und Jagdwaffen.

Historische Sehenswürdigkeiten der Extraklasse in Eltville

Im 14. Jahrhundert kämpften Balduin von Trier und Heinrich von Virneburg um das Erzbistum Mainz. Balduin begann im Jahr 1330 mit dem Bau der Kurfürstlichen Burg Eltville, der von seinem Rivalen Virneburg vollendet wurde. Die Burg war anschließend für 150 Jahre die Residenz der Mainzer Bischöfe und Kurfürsten.

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Im Jahr 1349 fand auf der Eltviller Burg ein entscheidender Kampf um die deutsche Königskrone statt. Karl IV., späterer Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, setzte sich dabei gegen seinen Kontrahenten Günther von Schwarzburg durch und wurde zum König gekrönt.

Weder Burg noch Schluss: Das Kloster Eberbach

Wer sich den Weg nach Eltville gemacht hat, sollte eines auf keinen Fall verpassen: das Kloster Eberbach. Zwar ist es weder ein Schloss noch eine Burgruine – dafür aber ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie. In der Klosteranlage können Besucher den Alltag der Zisterzienser-Mönche rekonstruieren.

Zugänglich sind historische Räumlichkeiten wie Schlafsaal, Bibliothek, Kreuzgang, Weinkeller und andere. Die gut erhaltenen architektonischen Meisterwerke zeugen von hochkarätiger deutscher Baukunst, die bis ins 12. Jahrhundert zurückgeht.

Wegzeit einberechnen: Zwei bedeutsame Bauten um Frankfurt

Nicht ganz so nahe an Frankfurt liegt das Schloss Mespelbrunn. Die Stunde Fahrt lohnt sich aber gewiss, denn Besucher erwartet dort ein verträumtes Renaissanceschloss am Wasser, wo im 14. Jahrhundert noch ein wilder Wald war. Der damalige "Platz zum Espelborn" war eine Zwischenstation für die Plünderungszüge der Hussiten. Sie versetzten Reisende und Bewohner in Angst und Schrecken. Doch nach und nach konnte sich der Platz durch eine Ritterfamilie zu einem festen Haus und schließlich zu einem Schloss entwickeln.

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Ebenfalls eine Stunde Autofahrt von Frankfurt entfernt thront auf einem Gipfel oberhalb des Mümlingtals die Festung Breuberg. Die Burganlage stammt ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert und wurde im 16. Jahrhundert umfangreich erweitert. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel, das Besuchern zahlreiche Rundwege bietet, um sie von innen und außen zu erkunden.

Vor Ort sorgen eine Jugendherberge, ein Museum sowie Gastronomie dafür, dass um die Burg herum immer etwas los ist. Wer also historische Sehenswürdigkeiten rund um Frankfurt besucht, sollte einen Abstecher zur Festung Breuberg keinesfalls verpassen.

Verwendete Quellen
  • burgenarchiv.de: "Die 50 schönsten Schlösser und Burgen um Frankfurt am Main" (Stand: 23.10.2023)
  • eppstein.de: "Burg Eppstein" (Stand: 23.10.2023)
  • buedingen.info: "Schloss Büdingen" (Stand: 23.10.2023)
  • burgverein-eltville.de: "Geschichte der Burg" (Stand: 24.10.2023)
  • schloss-mespelbrunn.de: "Geschichte" (Stand: 24.10.2023)
  • Reporterin vor Ort
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