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Frankfurt: Gruppe attackiert Brüder – Gerichtsverhandlung erst acht Jahre später


Prozessauftakt in Frankfurt
Menschengruppe attackiert Brüder – in ihren eigenen vier Wänden


23.02.2024Lesedauer: 2 Min.
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Justizia-Skulptur in Frankfurt (Symbolfoto): Wegen einer brutalen Attacke müssen sich zwei Personen vor Gericht verantworten. (Quelle: IMAGO/McPHOTO / Klaus Steinkamp/imago-images-bilder)

In Frankfurt stehen zwei Personen vor dem Richter, die eine brutale Attacke initiiert haben sollen. Doch was trieb sie zu dieser Gewalttat?

Fast acht Jahre nach einer brutalen Attacke in einem Schwanheimer Mietshaus hat am Freitag der Prozess gegen die mutmaßlichen Initiatoren begonnen. Einer 43-jährigen Frau und einem 31-jährigen Mann wird versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Sie müssen sich nun vor der Strafkammer verantworten.

Schwere Vorwürfe: Im Mai 2016 sollen sie eine Gruppe von sieben Personen angeführt haben, die nachts in ein Wohnhaus eindrang, um zwei Männer mit Baseballschlägern, Pfefferspray und Küchenmessern zu verletzen. Bei den Opfern handelt es sich um den damals 39-jährigen Wohnungsbesitzer und seinen Bruder.

Angeklagte weisen Vorwürfe zurück

Die Angeklagten räumten ein, in jener Nacht am Tatort gewesen zu sein und sich an der Auseinandersetzung beteiligt zu haben. Sie bestritten jedoch, Waffen gehabt zu haben. Außerdem leugneten sie den Tötungsvorsatz, der ihnen von der Staatsanwaltschaft zur Last gelegt wurde.

Die Aktion sei eigentlich als "Klärung" geplant gewesen, doch dann geriet die Situation außer Kontrolle. Bis heute konnten fünf weitere Personen, die ebenfalls an der Tat beteiligt gewesen sein sollen, nicht identifiziert werden.

Opfer tragen Gesichtsverletzungen und Brüche davon

Die beiden Opfer erlitten schwere Gesichtsverletzungen und Brüche und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Hintergrund der Tat soll ein Beziehungsstreit zwischen der angeklagten Frau und dem Wohnungsbesitzer gewesen sein. Sie hatte ihr Mobiltelefon zurückgefordert.

Es bleibt offen, warum es so lange bis zum Prozessbeginn dauerte: Die Angeklagten waren schnell identifiziert worden, saßen jedoch nie in Untersuchungshaft. Die Verfahrensakten lagen über Jahre hinweg bei der Staatsanwaltschaft und beim Gericht. Fünf weitere Verhandlungstage bis Mitte März wurden vom Gericht angesetzt.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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