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Liebesglück im Frankfurter Zoo: Schweres Schicksal führt Aras zusammen


Kobelt Zoo in Frankfurt
Traumatische Vergangenheit: Papageien-Paar findet Liebe


28.05.2024Lesedauer: 2 Min.
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Zwei Ara-Papageie im Kobelt-Zoo in Frankfurt: Eine außergewöhnliche LiebesgeschichteVergrößern des Bildes
Als die Reporterin die Ara-Voliere betritt, plustert sich das Männchen auf – er will offenbar seine neue Liebe beschützen. (Quelle: Madlen Trefzer)

Nach dramatischen Attacken findet ein Ara-Papagei im Zoo zu neuer Liebe. Seine Auserwählte kommt aus einer Messiwohnung und kämpft noch mit den Spuren der Einsamkeit.

Ein männlicher Ara-Papagei im Kobelt Zoo, der kürzlich in die Isolation geschickt wurde, um ihn vor Angriffen seiner Artgenossen zu schützen, hat eine neue Partnerin gefunden. Der Ara wurde isoliert, nachdem er von seinen Mitbewohnern attackiert wurde, als seine bisherige Partnerin verstarb.

Tragische Vergangenheit: Papagei aus schwierigen Verhältnissen

Die neue Partnerin des Aras stammt aus einer aufgelösten Messiwohnung und lebte bisher in einem mit Planen und Decken verhängten Vogelkäfig. Obwohl sie in ihrem alten Heim genügend Futter hatte, litt die Papageien-Dame wohl so sehr unter der Einsamkeit, sodass sie begann, ihre eigenen Federn auszurupfen. Als Resultat ist ihre Brust kahl geblieben – ein herzzerreißender Anblick.

Elke Diefenhardt, die Betreiberin des Kobelt Zoos, betonte im Gespräch mit t-online: "Es ist wichtig, den Menschen konkret zu zeigen, was mit Tieren passiert, wenn man sie nicht artgerecht hält." Ihre Äußerung kam als Reaktion auf die Sorgen einiger Zoobesucher. Der Zustand des kahlen Ara-Weibchens warf nämlich Fragen auf.

"Liebe auf den ersten blick" im Kobelt Zoo Frankfurt

Die Zoomitarbeiter hofften darauf, dass sich die beiden Papageien in ihrer Zweisamkeit vertragen würden. Alle Befürchtungen wurden zerstreut, als sich die beiden Aras zum ersten Mal sahen. Es schien eine sofortige Verbindung zwischen ihnen entstanden zu sein, so Diefenhardt strahlend: "Es muss Liebe auf den ersten Blick gewesen sein".

Das traurige Schicksal beider Vögel scheint somit ein Happy End gefunden zu haben. Beide Tiere sind jetzt in einer gemeinsamen Voliere untergebracht und kommen gut miteinander aus. Noch traut sich das Weibchen nicht in den Außenbereich. Doch Diefenhardt ist guten Glaubens – sie ist sich sicher, dass der Ara-Gentleman seine Dame schon bald davon überzeugen kann, ihm nach draußen zu folgen.

Verwendete Quellen
  • Reporterin vor Ort
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