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Hagen in NRW: So bereitet sich Hagen auf das Coronavirus vor

Krisenplan steht  

So bereitet sich Hagen auf das Coronavirus vor

27.02.2020, 17:12 Uhr
Hagen in NRW: So bereitet sich Hagen auf das Coronavirus vor. Leere Betten in einem Krankenhaus: In Hagen wurde ein Krisenplan für das Coronavirus erarbeitet. (Quelle: imago images/Symbolbild/Teutopress)

Leere Betten in einem Krankenhaus: In Hagen wurde ein Krisenplan für das Coronavirus erarbeitet. (Quelle: Symbolbild/Teutopress/imago images)

Das Coronavirus hat Deutschland erreicht. Auch in Hagen geht die Sorge vor der neuartigen Erkrankung um. Doch das Gesundheitsamt und die Krankenhäuser sehen sich gut aufgestellt.

Das Coronavirus hat Nordrhein-Westfalen erreicht. Auch in Hagen herrscht große Verunsicherung. Eine lokale Zeitung meldet, Schutzmasken in den Apotheken seien beinahe ausverkauft. Über die sozialen Netzwerke verbreitet sich rasant eine Nachricht von einer Infektion im Stadtgebiet. "Das ist eine Falschmeldung", in Hagen gebe es derzeit keine bekannte Erkrankung an dem Virus, stellt der städtische Pressesprecher Michael Kaub im Gespräch mit t-online.de klar.

An diesen Orten in Deutschland sind Covid-19-Infektionen aufgetreten. In Hagen sei man gut vorbereitet. Unter Federführung des Gesundheitsamtes trafen sich bereits am 30. Januar die Träger aller Krankenhäuser im Stadtgebiet – Katholisches Krankenhaus, Krankenhaus Haspe, Allgemeines Krankenhaus Hagen und Klinik Ambrock – mit Hagener Hausärzten und der Feuerwehr. Es wurde ein Krisenplan erarbeitet.

"Keine Gefahr für Bevölkerung"

Am Donnerstagvormittag kamen die Beteiligten erneut zusammen und bestätigen die Einschätzungen des ersten Treffens: Für die Hagener Bevölkerung bestehe derzeit keine Gefahr durch das Coronavirus. Maren Esser, Sprecherin des Allgemeinen Krankenhauses Hagen, bestätigt auf Nachfrage unserer Redaktion: "Wir sind gut vorbereitet. Das Gesundheitsamt Hagen koordiniert alle zuständigen Stellen und die Krankenhäuser."

Darauf sollten Bürger achten

Wer sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten oder Kontakt zu Erkrankten hatte, sollte auf Symptome achten. Treten solche auf, sollte keinesfalls einfach eine Arztpraxis oder Notaufnahme aufgesucht werden, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Bei leichten Symptomen ähnlich einer beginnenden Erkältung sollte der Hausarzt telefonisch kontaktiert werden. Bei schweren Symptomen wie akuter Luftnot, anhaltend hohem Fieber über 39 Grad und einem allgemeinen Krankheitsgefühl soll ein Krankenhaus oder der Rettungsdienst angerufen werden.

Zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen können generell vor einer Ausbreitung des Virus schützen. Ein Arzt aus Haspe etwa appelliert an seine Patienten: "Überlegen Sie, nicht-akute Termine in eine Zeit ohne Infektwelle zu verschieben."

Verwendete Quellen:
  • Presseinfo der Stadt Hagen
  • Gespräche mit Michael Kaub und Maren Esser
  • Eigene Recherche 
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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