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Otto setzt KI-Roboter in Logistikzentren ein – wegen Fachkräftemangel


Hamburger Versandhändler
Otto setzt auf KI-Roboter in Logistikzentren

Von dpa
Aktualisiert am 09.05.2023Lesedauer: 1 Min.
Peter Chen, CEO Covariant, Kay Schiebur, Vorstand Services der Otto Group und Ted Stinson, COO Covariant (v.l.n.r.): Händische Arbeit soll durch die KI-Roboter automatisiert werden.Vergrößern des BildesPeter Chen, CEO Covariant, Kay Schiebur, Vorstand Services der Otto Group und Ted Stinson, COO Covariant (v.l.n.r.): Händische Arbeit soll durch die KI-Roboter automatisiert werden. (Quelle: Otto Group / Jewgeni Roppel)
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Otto lässt Waren künftig von KI-Robotern zusammenstellen und verpacken. Damit reagiert das Hamburger Unternehmen auf den Fachkräftemangel.

Der Hamburger Versandhändler Otto setzt in Logistikzentren künftig auf autonom arbeitende KI-Roboter. Sie sollen bei Auswahl, Zusammenstellung und Verpackung einzelner Waren zu individuellen Bestellungen eingesetzt werden und mittels künstlicher Intelligenz (KI) lernfähig sein.

Dazu hat Otto eine strategische Partnerschaft mit dem KI-Robotik-Pionier Covariant aus Kalifornien geschlossen, wie die Otto Group am Dienstag in Hamburg mitteilte. "Vision dieser Partnerschaft ist es, Hunderte von Covariants KI-gesteuerten Roboterlösungen in den Fulfillment-Zentren der Otto Group zu installieren", hieß es. Den Anfang sollen die Standorte Haldensleben (Sachsen-Anhalt) und Altenkunstadt (Bayern) machen.

Otto: KI-Einsatz als Alternative zu billigeren Standorten

"Die Logistik steht vor der Herausforderung, so kosteneffizient wie möglich zu sein. Durch den Einsatz einer generalistischen KI können wir unsere Prozesse zukünftig neu denken und eine Antwort auf den massiven Mangel an Arbeitskräften bieten", sagte Vorstandsmitglied Kay Schiebur.

"Der Einsatz von KI wird in Zukunft ein wesentlicher Erfolgsfaktor in der Logistik sein." Otto sieht den Einsatz der KI-Roboter nach Schieburs Worten als Alternative zur Verlagerung des Warenumschlags an billigere Standorte.

Roboter können auf unbekannte Situationen reagieren

Laut Otto geht es darum, "aufwändige, händische Arbeit zu automatisieren", die bisher nicht automatisierbar war. "Die Herausforderung besteht darin, dass man es mit einer dynamischen Situation zu tun hat – mit einer riesigen Vielfalt in Sachen Form, Farbe und Menge der zu verarbeitenden Waren", heißt es bei dem Unternehmen.

Entscheidender Faktor für die robotergestützte Kommissionierung im großen Maßstab sei eine künstliche Intelligenz, die nicht nur in vorgegebenen Pfaden entscheidet, sondern auch mit unbekannten Situationen umgehen kann.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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