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Hamburger Hafen: Top-Managerin wegen Shopping-Tour freigestellt?


Shopping-Tour: Hafen-Managerin gefeuert?

Von t-online, pb

Aktualisiert am 30.05.2023Lesedauer: 2 Min.
HHLA-Managerin Tanja Dreilich: Laut einem Bericht wurde sie freigestellt.Vergrößern des BildesHHLA-Managerin Tanja Dreilich: Laut einem Bericht wurde sie freigestellt. (Quelle: HHLA)
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Paukenschlag in der Vorstandsetage der HHLA: Offenbar ist die Finanzchefin ihren Job los. Der Anlass: ein Besuch in einem noblen Warenhaus am Jungfernstieg.

Laut einem Medienbericht soll der Hamburger Hafenlogistiker HHLA ein Vorstandsmitglied entlassen haben, nachdem die Managerin einen angeblichen Geschäftstermin für eine Shoppingtour im edlen Alsterhaus genutzt hatte. Die "Bild" berichtet, dass der Aufsichtsrat der HHLA am Freitag das Aus seiner bisherigen Finanzchefin Tanja Dreilich beschlossen hat.

Dreilich war erst im Januar in den Vorstand gerückt, der von Angela Titzrath (früher bei Daimler und DHL) geleitet wird. Dreilich war von der ZF Friedrichshafen AG in den Norden gewechselt.

Zwischen Titzrath und Dreilich soll es schon zuvor zu Unstimmigkeiten gekommen sein: Ein "Beschatter" habe die Finanzchefin daraufhin bis in das noble Warenhaus am Jungfernstieg verfolgt. Dieser Mann habe dann den Vorstand informiert. Das Unternehmen bestätigte den Vorfall bislang nicht.

Dreilich ist auf der HHLA-Website weiter Finanzchefin

Auf der Website der HHLA war Dreilich am weiter als Finanzchefin aufgeführt. Auf Anfrage von t-online sagte eine Unternehmenssprecherin: "Die von Ihnen gestellten Fragen betreffen etwaige Personalangelegenheiten des Unternehmens", zu denen man "aus rechtlichen Gründen" keine Stellung nehmen könne. Die Sprecherin wies die Spekulation zu möglichen Gründen einer vermeintlichen Entlassung als unzutreffend zurück.

Der angebliche Wirbel im Vorstand dürfte, wenn bestätigt, die Stimmung in dem Hamburger Großunternehmen (rund 6.000 Mitarbeiter) weiter trüben: Zuletzt schrumpfte der Umsatz des Hafenlogistikers im ersten Quartal um 5,6 Prozent auf 364,7 Millionen Euro. Nach Steuern blieben vom Gewinn nur noch 2,8 Millionen Euro übrig, knapp 88 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Nach dem schwachen Winterquartal erwartet die HHLA aber für das Frühjahr eine Belebung des Geschäfts. Vermutlich mit einer neuen Finanzchefin.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
  • "Bild"-Zeitung (Hamburg) vom 30.05.2023
  • hafen-hamburg.de: Pressemitteilung vom 08.11.2022
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
  • Anfrage an die HHLA
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