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Hamburg: HVV-Fahrkarten in Bus und Bahn werden zum 1. Januar 2024 teurer


HVV erhöht Fahrkartenpreise – scharfe Kritik von Linkspartei

Von t-online, hof

07.11.2023Lesedauer: 2 Min.
Fahrkartenautomat an den Landungsbrücken in Hamburg (Symbolfoto): Der HVV erhöht zum 1. Januar 2024 seine Preise.Vergrößern des BildesFahrkartenautomat an den Landungsbrücken in Hamburg (Symbolfoto): Der HVV erhöht zum 1. Januar 2024 seine Preise. (Quelle: IMAGO)
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Der HVV dreht an der Preisschraube: Einzel- und Tageskarten in Bussen und Bahnen werden zum neuen Jahr teurer. Ein besonderes Ticket fällt ganz weg.

Bus und Bahnfahren wird in Hamburg teurer: Zum 1. Januar 2024 erhöht der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) seine Preise für Einzel- und Tageskarten um durchschnittlich 1,8 Prozent. "Damit werden die auch für die Verkehrsunternehmen stark gestiegenen Kosten nur zu einem kleinen Teil an die Fahrgäste weitergegeben", teilte der HVV am Dienstag mit.

Konkret kosten Einzelkarten ab 2024 auf der Kurzstrecke/Stadtverkehr 2 Euro (bisher 1,90 Euro), im Nahbereich in einer Zone 2,70 Euro (bisher 2,50 Euro) und das Ticket Hamburg AB/1-2 Ringe künftig 3,80 Euro (bisher 3,60 Euro). Der Preis einer 9-Uhr-Tageskarte Hamburg AB steigt von 7,10 auf 7,50 Euro, die Gruppenkarte Hamburg AB von 13,40 auf 14,10 Euro und die Tageskarte Kind Hamburg AB von 2,50 auf 2,70 Euro.

In Deutschland einmaliges Ticket wird abgeschafft

Die Preise für das Deutschlandticket sowie für die Wochen- und Monatskarte bleiben unverändert. 873.000 Kunden haben ein HVV-Deutschlandticket, 80 Prozent der Fahrten im HVV entfallen auf Zeitkarten. Kunden bekommen weiterhin sieben Prozent Rabatt auf ihren Fahrschein, wenn sie das Ticket online kaufen.

Im Rahmen der Preissteigerung schafft der HVV zudem die in Deutschland einmalige Bahnsteigkarte ab. Diese war bisher für das Betreten der U- und S-Bahnhöfe erforderlich, wenn kein Fahrschein vorhanden war.

Kritik von Linkspartei: "Verkehrspolitisch völlig kontraproduktiv"

Kritik an der Preiserhöhung kommt von der Linksfraktion in der Hamburger Bürgschaft. Sie bemängelt besonders die "satten acht Prozent mehr" für die Kinder-Tageskarte. "Bei den Nahbereichsfahrten und den Kinder-Tageskarten acht Prozent draufzuschlagen, ist ein Hammer. Und verkehrspolitisch ist das völlig kontraproduktiv, da so weder Autofahrer noch Kinder in den ÖPNV gelockt werden", sagt Heike Sudmann, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion in einem Statement, das t-online vorliegt.

Sudmann kritisiert: "Besonders hart getroffen von diesen Preiserhöhungen werden ausgerechnet jene Menschen, die sich das 49-Euro-Ticket nicht leisten können. Bus und Bahn gehören zur Daseinsvorsorge – deshalb müssen die HVV-Preise gesenkt und nicht erhöht werden."

Verwendete Quellen
  • Pressemitteilung des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) vom 7.11.2023
  • Pressemitteilung der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft vom 7.11.2023
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