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Hamburg: Eltern wollen Anwesenheitspflicht in der Schule kippen


Endet in Hamburg die Anwesenheitspflicht an Schulen?

Von t-online, nh

Aktualisiert am 28.11.2023Lesedauer: 1 Min.
imago images 0364656107Vergrößern des BildesSchülerin sitzt im Klassenraum (Symbolfoto): Anwesenheitspflicht soll es künftig nicht mehr geben, wenn es nach Hamburger Eltern geht. (Quelle: imageBROKER/Oleksandr Latkun/imago images)
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Mehr Individualität, weniger Schulzwang: Das fordern Eltern in einer Volksinitiative vom Hamburger Senat.

Anwesenheitspflicht an Schulen adé? Unter anderem diese Forderung stellt die Volksinitiative "Zukunft Lernen. Bildung ohne Zwang" in Hamburg. Demnach solle auf Antrag ermöglicht werden, alternative Bildungsangebote wie digitalen Fernunterricht wahrzunehmen. Zuerst berichtete die taz über die Initiative, nachdem diese medial nur wenig Aufmerksamkeit erlangt hatte.

Das Ziel der Initiative: Schule solle sich "vom verwalterischen, autoritären Beschulungsgedanken hin zu einem schülerzentrierten System" entwickeln. Auf der Webseite heißt es weiter: "Weg mit dem Schulzwang", denn wer Schülerinnen und Schülern mit der Polizei drohe, habe "offensichtlich das Thema Lernen nicht verstanden." Um die Abschaffung der Schulpflicht gehe es dabei laut der Initiatoren aber nicht.

Initiative: Nicht alle Kinder passen ins Schulsystem

Initiiert wird das ganze von den Eltern Dirk Blese, Ulrike Dockhorn und Gerd Kotoll. "Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das, was für ein Kind funktioniert, für ein anderes zur Katastrophe werden kann", begründet etwa Dockhorn schriftlich ihr Motivation hinter der Initiative.

Neben der Abschaffung der Abwesenheitspflicht geht es der Initiative auch darum, den Besuch von Privatschulen zu erleichtern. Demnach solle der Senat, Schülerinnen und Schüler "an staatlich anerkannten Privatschulen finanziell und im Hinblick auf die Erlangung von Abschlüssen" gleichstellen.

Abschied vom Schulzwang: Chance für Extremisten?

Laut dem NDR weise die Schulbehörde das Ansinnen der Volksinitiative, die bis Februar auf Stimmenfang ist, bereits jetzt zurück. "Das Lernen zu Hause dürfe kein Dauerzustand sein", zitiert der NDR. Grund dafür sei unter anderem, dass politische und religiöse Extremisten die Befreiung vom Schulzwang ausnutzen könnten. So könnten sie etwa gezielt bestimmen, was Kinder lernen.

Verwendete Quellen
  • zukunft-lernen.hamburg.de: "Stell dir vor, Schule macht krank und alle gehen weiter hin."
  • ndr.de: "Initiative fordert Aufhebung der Anwesenheitspflicht an Schulen"
  • taz.de: "Zwangloser Vokabeln lernen"
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