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Köln: Hamburger Bischof Heße in Kölner Gutachten massiv beschuldigt


Hamburger Bischof Heße massiv beschuldigt

Von t-online
Aktualisiert am 18.03.2021Lesedauer: 1 Min.
Erzbischof Dr Stefan Heße (Archivbild): Ihm werden elf Pflichtverletzungen vorgeworfen.Vergrößern des BildesErzbischof Dr Stefan Heße (Archivbild): Ihm werden elf Pflichtverletzungen vorgeworfen. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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In Köln wird ein Gutachten zum Umgang des Erzbistums mit sexuellem Missbrauch vorgestellt. Während die Gutachter bei Woelki keine Pflichtverletzungen sehen, steht der Hamburger Bischof Heße nun im Fadenkreuz.

Im Rahmen des Kölner Missbrauchsgutachtens, gibt es nun auch massive Anschuldigungen gegen den Hamburger Bischof Stefan Heße. Er war früher in Köln als Personalverantwortlicher tätig.

"Das Kölner Gutachten wird dem Hamburger Erzbischof auf die Füße fallen", heißt es von Strafrechtler Björn Gercke vom Erzbistum Köln, dem beauftragten Gutachter für das heute vorgestellte Missbrauchsgutachten. Heße werden elf Pflichtverletzungen zur Last gelegt. Diese stehen im Zusammenhang mit der Aufarbeitung von Missbrauchsvorwürfen im Erzbistum Köln. Davon seien sieben Pflichtverletzungen nicht ordnungsgemäß bearbeitete Missbrauchsfälle gewesen.

Nach der Pressekonferenz erklärte Gercke, Heße habe vor der Veröffentlichung des Gutachtens die Möglichkeit gehabt, mehrere tausend Seiten der Akten einzusehen. Ihm wurde die Möglichkeit gegeben, sich dazu zu äußern. In einigen Fällen habe er Pflichtverletzungen ausräumen können, in den genannten elf Fällen sei ihm das nicht gelungen.

Beim Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki sehen Gercke und sein Team dagegen keine Pflichtverletzungen. Das sagten Gercke und die Rechtsanwältin Kerstin Stirner am Donnerstag in Köln. Insgesamt stellten die Gutachter 75 Pflichtverletzungen fest, die von acht lebenden oder verstorbenen Verantwortlichen begangen worden seien.

Verwendete Quellen
  • Vorstellung des Missbrauchsgutachtens in Köln
  • Material der dpa
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