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Hamburg: Neue Straßenkarte zeigt Überschwemmungsgefahr

Straßengenaues Regenradar  

Neue Straßenkarte zeigt Starkregengefahr in Hamburg

03.06.2021, 13:54 Uhr | dpa, t-online

Hamburg: Neue Straßenkarte zeigt Überschwemmungsgefahr. Autos stehen auf einer Überfluteten Straße in Hamburg-Bergedorf: Dort war es im Mai 2018 zu heftigen Regenfällen gekommen. (Quelle: dpa)

Autos stehen auf einer Überfluteten Straße in Hamburg-Bergedorf: Dort war es im Mai 2018 zu heftigen Regenfällen gekommen. (Quelle: dpa)

In Hamburg gibt es künftig eine Straßenkarte, mit der drohende Überflutungen vorzeitig identifiziert werden können. Die Bürger können sich detailliert informieren und entsprechend gegen die Folgen von Starkregen absichern.

Eine neue Straßenkarte im Internet zeigt die Gefahren durch sogenannte Starkregenereignisse in Hamburg. Straßengenau lassen sich auf der von Hamburg Wasser und der Umweltbehörde entwickelten Karte Überflutungsrisiko und Fließrichtung des Wassers ablesen, wie Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) am Donnerstag mitteilte.

Starkregen in Hamburg (Archivbild): Künftig kann über eine Straßenkarte analysiert werden, wo Wolkenbrüche in Hamburg die größten Schäden verursachen könnten. (Quelle: imago images/Jannis Große)Starkregen in Hamburg (Archivbild): Künftig kann über eine Straßenkarte analysiert werden, wo Wolkenbrüche in Hamburg die größten Schäden verursachen könnten. (Quelle: Jannis Große/imago images)

"Dank der Starkregengefahrenkarte haben wir eine wichtige Grundlage, um den Gefahren und Risiken durch Überflutungen vorbeugend zu begegnen." Grundstückseigentümer könnten so herausfinden, ob sich für ihr Grundstück eine Gefahr bei Starkregen ergeben kann. Die Karte kann ähnlich wie ein Regenradar genutzt werden. Allerdings ist sie um einiges genauer. 

Hunderte Starkregenereignisse in Hamburg

Als Folge des Klimawandels nimmt auch in Hamburg die Zahl schwerer Wolkenbrüche zu. Allein in den vergangenen zehn Jahren wurden der Behörde zufolge 180 sogenannte Starkregenereignisse gezählt. 2018 seien im Bezirk Bergedorf bei einem Unwetter binnen 60 Minuten 62 Millimeter Niederschlag gemessen worden. Noch heute sei man mit der Beseitigung der Schäden beschäftigt, sagte Kerstan.

Auch führe die weiter zunehmende Versiegelung in der Stadt dazu, dass Niederschläge schlechter abflössen. "Wenn wir uns nicht vorbereiten, treffen heftige Regenfälle auf immer stärker versiegelte Flächen mit abnehmender Möglichkeit für Versickerung, Rückhalt und Verdunstung von Regenwasser." Daher seien die Anpassung an die Folgen des Klimawandels und die Schaffung von Versickerungsmöglichkeiten eine wichtige Aufgabe der Stadtplanung.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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