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Hamburg: FC Bergedorf 85 meldet Mannschaft nach Schlägerei ab


FC Bergedorf meldet Mannschaft nach Schlägerei ab

Von t-online, dpa, EP

29.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Das Logo des Vereins auf einem Trikot (Symbolbild): Sechs Menschen wurden bei der Schlägerei während des Spieles verletzt.Vergrößern des BildesDas Logo des Vereins auf einem Trikot (Symbolbild): Sechs Menschen wurden bei der Schlägerei während des Spieles verletzt. (Quelle: Hanno Bode/imago-images-bilder)
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Die Kreisligapartie zwischen zwei rivalisierenden Mannschaften in Hamburg ist im Kampf um drei Punkte völlig eskaliert. Nach einer Roten Karte prügelten Spieler aufeinander ein. Der Verein zog Konsequenzen.

Ein Spiel zweier Mannschaften aus der Kreisliga beschäftigt das Sportgericht des Hamburger Fußballverbands. Am vergangenen Sonntag war ein Streit bei der Partie in Lohbrügge in eine Schlägerei ausgeartet. Sechs Menschen wurden dabei verletzt. Die Partie wurde abgebrochen. Der Verein hat bereits erste Konsequenzen gezogen und die Mannschaft aus dem Spielbetrieb abgemeldet.

Das Spiel der beiden zweiten Herren-Mannschaften vom FC Bergedorf 85 und TuS Hamburg soll nach Medienberichten schon vor dem Anstoß Thema in der Amateur-Liga gewesen sein. Während sich Bergedorf 85 vor der Partie mit einer Siegesserie auf den zweiten Tabellenplatz gespielt hatte, lag der sei es zuerst zu Diskussionen und Beleidigungen unter den Spielern gekommen.

Rote Karte sorgt für Eskalation der Lage

Durch eine Rote Karte für einen Bergedorfer Spieler "eskalierte die ohnehin aufgeheizte Stimmung daraufhin in für uns nicht vorstellbare Bereiche", hieß es auf der Internetseite des FC Bergedorf. Es kam zu Rudelbildungen, Schubsereien, Jagdszenen und Schlägereien. Das ist in einem Video zu sehen, das der Redaktion von t-online vorliegt. Dabei wurde sogar auf Spieler eingeschlagen und eingetreten, die bereits am Boden lagen.

"Es ist hierbei nicht mehr wichtig, ob unsere Spieler provoziert wurden oder wie es zu diesen gewalttätigen Vorfällen gekommen ist", teilten die Bergedorfer weiter mit. "Ein solches Verhalten hat in unserer Gesellschaft keinen Platz und darf sich nicht wiederholen."

Verein entschuldigt sich für Fehlverhalten

Der Verein entschuldigte sich bei Spielern, Offiziellen und den mitgereisten Gästen des TuS Hamburg sowie bei dem Schiedsrichter für das Verhalten "unserer ehemaligen Mannschaft".

Über weitere Folgen für die Spieler und den Verein muss nun das Sportgericht des Hamburger Fußballverbands entscheiden. "Es wird entsprechend der Regularien des HFV eine Verhandlung des Sportgerichts geben", erklärte eine Sprecherin des Hamburger Fußballverbandes t-online. Die Konsequenzen könnten von Geldstrafen bis zu persönlichen Sperren oder Mannschaftssperren reichen.

"Wie das Sportgericht hierzu entscheiden wird, können wir natürlich nicht sagen und darauf haben wir auch keinen Einfluss, denn unsere Gerichte arbeiten unabhängig", so die Sprecherin.

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