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Niedersachsen: Fehltage am Arbeitsplatz nehmen deutlich zu


Psychische Erkrankungen lassen Fehltage am Arbeitsplatz steigen

Von dpa
Aktualisiert am 03.11.2023Lesedauer: 1 Min.
imago images 0309884458Vergrößern des BildesHand tätschelt Schulter (Symbolbild): Vor allem psychische Erkrankungen lassen in Niedersachsen die Fehltage steigen. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Yuri Arcurs peopleimages.com)
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Die Zahlen sind besorgniserregend: Deutlich mehr Menschen haben in Niedersachsen zuletzt krankheitsbedingt am Arbeitsplatz gefehlt.

Obwohl die Grippewelle im Sommer ausblieb: Zwischen Juli und September hatte jeder und jede Beschäftigte mindestens vier Fehltage. Zu diesem Ergebnis kommt die Krankenkasse DAK-Gesundheit in ihrer Erhebung. Der Krankenstand lag im dritten Quartal 2023 landesweit bei 5,1 Prozent, im Vorjahr waren es 4,9 Prozent. Doch woran liegt das?

Die Erhebung zeigt auch, welche Ursachen besonders häufig zu Fehltagen geführt haben. Sehr deutlich war dabei der Anstieg bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen. Gezählt wurden 88 Fehltage pro 100 Beschäftigte, 15 mehr als im Sommerquartal 2022. Bei den Muskel- und Skelett-Erkrankungen gab es mit 107 Fehltagen je 100 Beschäftigte insgesamt den größten Arbeitsausfall, ein Anstieg um 26 Prozent. Rückenschmerzen stehen laut DAK wohl oft mit psychischen Belastungen in Verbindung.

"Die Nachwirkungen der Pandemie, die Unsicherheit in Deutschland durch die vielen Krisen in der Welt: Das alles belastet die Psyche der Menschen zunehmend", sagte Dirk Vennekold, Landeschef der DAK-Gesundheit in Niedersachsen. Dazu komme, dass viele Branchen wegen Personalmangels unter besonderem Druck stünden. Vennekold forderte die Unternehmen auf, die Themen Gesundheit und psychisches Wohlbefinden der Beschäftigten ganz oben auf die Agenda zu setzen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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