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Niedersachsen: Bürgermeister von Garbsen spendet Stammzellen für 30-Jährige


"Ist wirklich kein großes Ding": Bürgermeister spendet Stammzellen

Von t-online, cch

29.11.2023Lesedauer: 2 Min.
Dr. Lilia Goudeva (Oberärztin an der MHH), Magda Provenzano, Claudio Provenzano, Hakime Kahraman (Medizinische Fachangestellte der MHH): Claudio Provenzano hat Stammzellen gespendet.Vergrößern des BildesDr. Lilia Goudeva (Oberärztin an der MHH), Magda Provenzano, Claudio Provenzano, Hakime Kahraman (Medizinische Fachangestellte der MHH): Claudio Provenzano hat Stammzellen gespendet. (Quelle: Stefan Schostok für NKR)
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Der Bürgermeister von Garbsen hat Stammzellen gespendet. Er könnte so einer an Leukämie erkrankten Frau das Leben retten.

Vor einigen Wochen kam der Anruf: Claudio Provenzano könnte zum Lebensretter werden. Der Bürgermeister von Garbsen wurde als möglicher "genetischer Zwilling" einer jungen Frau identifiziert, die eine Stammzellenspende benötigt. "Ich habe mich darüber sehr gefreut und sofort zugesagt, mich untersuchen zu lassen", sagte Provenzano.

Die Voruntersuchungen verliefen wie geplant. So wurden Provenzano am Montag in der Medizinischen Hochschule Hannover die Stammzellen entnommen, wie einer Pressemitteilung des Norddeutsches Knochenmark- und Stammzellspender-Registers (NKR) zu entnehmen ist. Die Zellen wurden ihm direkt aus dem Blut entnommen, der Ablauf sei ähnlich wie bei einer längeren Blutspende. Eine Knochenmarkspende sei heutzutage nur bei 16 Prozent der Spender erforderlich, so das NKR.

Bürgermeister registrierte sich 2002 für eine Stammzellenspende

Provenzano hatte sich 2002 anlässlich einer großen Typisierungsaktion für einen Kollegen bei Volkswagen dazu entschieden, sich beim NKR als potenzieller Spender zu registrieren. Damals passte es genetisch nicht, aber 21 Jahre später könnte er mit seinen Stammzellen einem Menschen helfen. Und zwar einer 30-Jährigen aus Süddeutschland, die an Leukämie erkrankt ist. Mehr wird über die Empfängerin der Spende nicht bekannt gegeben, die Stammzellspende erfolgt anonym. Erst nach zwei Jahren dürfen sich Spender und Empfänger kennenlernen, wenn sie das wollen.

Die Abnahme in der MHH dauerte vier Stunden. "Im Nachhinein muss ich sagen, dass alles viel einfacher und problemloser war, als ich vorher angenommen hatte", wird Provenzano in einer Pressemitteilung zitiert. "Blutstammzellen zu spenden ist wirklich kein großes Ding."

Jetzt überlege er schon, wie er andere Menschen zur Stammzellenspende motivieren kann. Es liege ihm am Herzen, allen die Vorbehalte zu nehmen, die sie vielleicht haben. "Jeder im Alter zwischen 17 und 55 Jahren sollte sich typisieren lassen."

Verwendete Quellen
  • nkr.life: Pressemitteilung vom 27. November 2023
  • instagram.com: Post von @nkr.life
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