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Hannover: Polizeichefin warnt vor Rechtsextremismus auch in eigenen Reihen


Alarmierende Signale
Polizeichefin warnt vor Rechtsextremismus in eigenen Reihen

Von t-online, dpa, pas

19.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Polizeibeamte mit kugelsicheren Westen (Symbolbild): In Niedersachsen hat ein Spezialeinsatzkommando der Polizei einen Mann festgenommen, der das Haus seiner Familie niederbrennen wollte.Vergrößern des BildesPolizeibeamte mit kugelsicheren Westen (Symbolbild): Hannovers Polizeipräsidentin sorgt sich um immer mehr Rechtsextremismus – auch bei der Polizei? (Quelle: Andreas Gora/imago-images-bilder)
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Die Polizeipräsidentin von Hannover äußert sich zur wachsenden rechtsextremen Bedrohung. Die Vorfälle zeigten Verbindungen in Polizeikreisen und historische Parallelen.

Hannovers Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten hat sich in einem Interview besorgt über wachsenden Rechtsextremismus in Niedersachsen geäußert. "Wir sehen insgesamt einen zunehmenden Rechtsextremismus in Niedersachsen, der sich auch in unterschiedlichen Straftaten äußert", sagte sie der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (HAZ) am Montag.

Insbesondere die Enttarnung von Polizeibeamten, die an Putschplänen der Gruppe um Heinrich XIII. Prinz Reuß beteiligt waren, sei eine besorgniserregende Entwicklung. Von der Osten äußerte sich auch besorgt über die Unterwanderung der Polizei durch Rechtsextreme und betonte: "Rechtsextreme Kräfte suchen sich gerne die Polizei als Ziel aus, und davor müssen wir uns schützen".

Die Umsturzpläne des mutmaßlichen "Reichsbürger"-Netzwerkes, das 2022 aufgedeckt wurde, reichten in die Region Hannover hinein: Im Großraum Hannover sollten neun sogenannte "Heimatschutzkompanien" errichtet werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Polizei im NS-Übergang

Von der Osten wies gegenüber der Zeitung zudem darauf hin, dass der Fokus rechtsextremer Kräfte auf die Polizei auf ein historischer Trend sei: "Wenn man sich historisch anschaut, welche Rolle die Polizei beim Übergang von der Weimarer Republik zur Nazizeit gespielt hat, dann waren es oft Polizisten, die als erste rekrutiert wurden."

Sie beklagte auch den massiven Ansehensverlust der Polizei durch einen ehemaligen Beamten der PD Hannover, Michael Fritsch. Er soll an einem geplanten Umsturz beteiligt gewesen sein: "Es ist ein massiver Ansehensschaden für die Polizei, dass so ein Mensch bei uns gearbeitet hat", so von der Osten weiter.

Um das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückzugewinnen und gleichzeitig eine demokratische Kultur zu fördern, nannte sie zudem Pläne zur Stärkung von Demokratie und Gleichberechtigung innerhalb der Polizei.

Transparenzhinweis
  • Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.
Verwendete Quellen
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
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