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Corona-Lockdown: Hannoveraner erzählen ihre Corona-Geschichten

Videos kommen ins Museum  

Hannoveraner erzählen im "Corona-Ding" ihre Lockdown-Geschichten

09.07.2021, 14:00 Uhr | dpa

Corona-Lockdown: Hannoveraner erzählen ihre Corona-Geschichten. Eine Frau geht auf die Container der Ausstellung "Das Corona-Ding" zu: Das Projekt soll die aktuelle Pandemie für die Nachwelt dokumentieren. (Quelle: dpa/Frankenberg)

Eine Frau geht auf die Container der Ausstellung "Das Corona-Ding" zu: Das Projekt soll die aktuelle Pandemie für die Nachwelt dokumentieren. (Quelle: Frankenberg/dpa)

Im monatelangen Corona-Lockdown haben viele Deutsche neue Gewohnheiten entwickelt. Im "Corona-Ding" in Hannover können Bürger ihre Geschichten über diese bewegende Zeit erzählen.

Für eine Ausstellung über die Corona-Pandemie können Bürgerinnen und Bürger in Hannover Gegenstände einreichen, die für sie im Lockdown eine ganz besondere Bedeutung gehabt haben. Marcus Peter, Organisator der Aktion "Corona? Was soll man dazu noch sagen?", sucht zusammen mit seinem Team auch die Geschichten hinter den Objekten.

Dabei sollen besonders jüngere Menschen eine Stimme bekommen. "Wir wollen wissen, wie es den Menschen ging. Wie sie die Zeit überstanden haben, was sie geärgert hat oder was sie tröstlich fanden", sagte Peter.

Eine Hand hält gehäkelte Babysocken: Hannoveraner können in der Ausstellung über Gegenstände erzählen, die für sie im Corona-Lockdown wichtig waren. (Quelle: dpa/Frankenberg)Eine Hand hält gehäkelte Babysocken: Hannoveraner können in der Ausstellung über Gegenstände erzählen, die für sie im Corona-Lockdown wichtig waren. (Quelle: Frankenberg/dpa)

Videos im historischen Museum

Vor Ort können die Besucher in einer Videobox die Geschichte zu ihrem Gegenstand erzählen. Anschließend werden die Videos auf eine Internetseite hochgeladen. So präsentiert die vierzehn Jahre alte Caroline dort zum Beispiel ein Notenblatt, weil sie im Lockdown viel Zeit am Klavier verbracht hat. Das "Corona-Ding" von Niklas ist dagegen ein Springseil, mit dem er zumindest Zuhause Sport treiben konnte.

Die Aktion geht noch bis zum Samstagabend. Die Videos und die Gegenstände werden anschließend Teil einer Ausstellung im historischen Museum in Hannover.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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