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Hannoveraner Mülltrennung lässt zu wünschen übrig

"Luft nach oben"  

Hannoveraner Mülltrennung lässt zu wünschen übrig

22.07.2021, 17:28 Uhr | dpa

Hannoveraner Mülltrennung lässt zu wünschen übrig. Volle Mülltonnen in Hannover (Symbolbild): Laut einer neuen Untersuchung hapert es bei den Hannoveranern an der Müllsortierung. (Quelle: imago images/Rust)

Volle Mülltonnen in Hannover (Symbolbild): Laut einer neuen Untersuchung hapert es bei den Hannoveranern an der Müllsortierung. (Quelle: Rust/imago images)

Mit einer Analyse des Hausmülls in der Region Hannover haben Experten untersucht, wie gut der Abfall von den Bewohnern getrennt wird. Das Fazit: Hannover könnten sich dabei noch mehr anstrengen.

Die Hannoveraner sind nicht gerade die fleißigsten Mülltrenner. Das hat eine Stichproben-Untersuchung von Mitarbeitern des "Zweckverbandes Abfallwirtschaft der Region Hannover" (aha) gezeigt.

"Da gibt es auf jeden Fall noch Luft nach oben", teilte ein "aha"-Sprecher am Donnerstag mit. Insgesamt habe jeder Einwohner der Region im zurückliegenden Jahr rund 158 Kilogramm Restabfall produziert. Neben rund 105 Kilogramm organischen Abfällen wie Kleintierstreu, Haaren, Essens- und Gartenabfällen, fand man dort aber auch Müll, der nicht in den Restabfall gehört.

Sogar Elektroschrott im Hausmüll

So wurden im Schnitt fast 40 Kilogramm Verpackungsmaterial, neun Kilogramm Textilien, eineinhalb Kilogramm Schadstoffe und etwas mehr als ein Kilogramm Elektroschrott in den Restmüll geworfen. Solch falsch einsortierter Müll muss auf den Deponien mit hohem Aufwand wieder getrennt werden, um möglichst viel zu recyceln. 

Bei der rund eine Woche andauernden Untersuchung wurden stichprobenartig mehrere Container und Tonnen geöffnet. Der Müll wurde anschließend durch verschiedene Siebtrommeln aber auch per Hand getrennt und abgewogen. Besonders der hohe Anteil an Verpackungsmaterial habe überrascht. "Falsch einsortierter Müll ist uns aber immer noch lieber als Müll, der einfach auf die Straße geworfen wird", so der Sprecher weiter.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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