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Kontrollen gegen "Autoposer": 450 Beamte im Einsatz

Hannover  

Kontrollen gegen "Autoposer": 450 Beamte im Einsatz

20.09.2021, 15:07 Uhr | dpa

Kontrollen gegen "Autoposer": 450 Beamte im Einsatz. Polizisten

In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Niedersachsens Polizei hat am Wochenende über 1300 Fahrzeuge der "Autoposer"-Szene samt Insassen überprüft - und einige aus dem Verkehr gezogen. 450 Beamte kontrollierten an den zwei Tagen in den Zuständigkeitsgebieten von 26 Polizeiinspektionen, wie das Landeskriminalamt (LKA) am Montag mitteilte. 31 Straf- und 129 Verkehrsordnungswidrigkeitsanzeigen wurden gefertigt, dabei ging es teils um Trunkenheitsfahrten, die Beamten stellten aber auch mehrere Messer, eine Schreckschusspistole und geringe Mengen Heroin und Marihuana sicher. Fünf illegal getunte Autos wurden sichergestellt, Teile beschlagnahmt und mehreren Fahrern die Weiterfahrt untersagt.

Das niedersächsische LKA koordinierte die Aktionen gegen sogenannte Autoposer. Dabei geht es um Modelle mit veränderten Motoren oder nicht zugelassenen Einbauten. In den vorigen Monaten hatte es bereits mehrere solcher Überprüfungen gegeben. Die Kontrollen richteten sich den Angaben zufolge gegen Akteure aus dem kriminellen Milieu oder kriminellen Clanstrukturen, die laut Polizei häufig in der "Autoposer"-Szene unterwegs sind. In Osnabrück wurde eine per Haftbefehl gesuchte Person festgenommen.

Die Bekämpfung krimineller Clanstrukturen stellt Niedersachsens Polizei und Justiz nach Angaben des Landeskriminalamts vor große Herausforderungen. Alle Arten von Rechtsverstößen und Kriminalität zählten dazu, die nachhaltige Bekämpfung sei nur mit einem "konsequenten, niederschwelligen Vorgehen" möglich. Zunehmend leide die Verkehrssicherheit darunter, dass "Autoposer" sich vorsätzlich und grob verkehrswidrig über alle Regeln hinweg- und mit PS-starken Fahrzeugen riskant und lautstark in Szene setzten. Dazu kämen verbotene Autorennen.

Bei "Autoposern" besonders beliebte Kreuzungen und Straßenzüge werden in manchen Städten an den Wochenenden nachts auch schon komplett gesperrt.

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