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Karlsruhe: Fußballspieler nach Eklat im Spiel gegen ASV Hagsfeld gesperrt

Eklat im Lokalsport  

Fußballspieler aus Karlsruhe für mehrere Monate gesperrt

05.12.2019, 12:35 Uhr | t-online.de, ags

Karlsruhe: Fußballspieler nach Eklat im Spiel gegen ASV Hagsfeld gesperrt. Schiedsrichter zeigt die rote Karte: Immer wieder kommt es zu Gewalt auf dem Spielfeld. (Quelle: imago images/Symbolbild/Sven Simon)

Schiedsrichter zeigt die rote Karte: Immer wieder kommt es zu Gewalt auf dem Spielfeld. (Quelle: Symbolbild/Sven Simon/imago images)

In einer Partie zwischen zwei Fußballvereinen aus Karlsruhe ist es zu verstörenden Szenen gekommen. Ein Spieler beleidigte einen anderen rassistisch. Dann griff er auch noch den Schiedsrichter an – das hat nun ein Nachspiel.

Nach einem Eklat im Amateurfußball hat das Sportgericht des Badischen Fußball-Verbandes nun Konsequenzen gezogen und eine Sperre ausgesprochen. Ein Fußballspieler des GSK Karlsruhe II ist für acht Monate gesperrt. Das berichtet der SWR.

Hintergrund ist ein Vorfall in der Partie seiner Mannschaft gegen die zweite Mannschaft des ASV Hagsfeld Anfang November. Der GSK-Spieler hatte den Kapitän der Hagsfelder mit eritreischen Wurzeln rassistisch beleidigt, der sich daraufhin beim Schiedsrichter beschwerte. Dann ging der GSK-Spieler auf den Unparteiischen los. Die Folge war ein Spielabbruch in der 56. Minute.

Später äußerte sich der nun gesperrte GSK-Spieler gegenüber den "Badischen Neuesten Nachrichten": "Das war Frust und dumm von mir". Er sei selbst Ausländer. 


Immer wieder kommt es zu Gewalt im Amateursport. Ende Oktober wurde ein Schiedsrichter in einem C-Liga-Fußballspiel in Hessen auf dem Feld bewusstlos geschlagen. Die Situation beschäftigt offenbar auch den Profisport. Die Zustände in den unteren Spielkassen seien teilweise "gravierend", sagte der Coach des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV Dieter Hecking. Er verwies auf die Vorbildfunktion, die von ganz oben kommen müsste. "Da müssen wir alle dran arbeiten, dass wir uns diese Vorbildfunktion viel, viel bewusster machen müssen", sagte Hecking in der ARD-"Sportschau". 

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