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Karlsruhe: KSC kritisiert Polizei wegen Verhalten beim Derby gegen Stuttgart

Derby gegen Stuttgart  

Das sagt der KSC über den Platzverweis für 600 Fans

25.11.2019, 16:44 Uhr | t-online.de, ags

Karlsruhe: KSC kritisiert Polizei wegen Verhalten beim Derby gegen Stuttgart. Anhänger des Karlsruher SC hinter Polizei-Aufgebot: Viele Fans durften nicht ins Stadion.  (Quelle: imago images/Sportfoto Rudel)

Anhänger des Karlsruher SC hinter Polizei-Aufgebot: Viele Fans durften nicht ins Stadion. (Quelle: Sportfoto Rudel/imago images)

KSC-Fans zündeten auf dem Weg zum Derby gegen Stuttgart Pyros. Die Polizei erteilte daraufhin Hunderten Anhängern ein Stadionverbot. Der Karlsruher Fanverband tobte. Nun hat sich auch der Klub zu Wort gemeldet. 

Der Karlsruher SC hat nach dem baden-württembergischen Derby am Sonntag beim VfB Stuttgart (0:3) Kritik an dem Vorgehen der Polizei geübt. Vor dem Spiel war es zu einem großen Polizeieinsatz gekommen. Im Rahmen des Fanmarsches zündeten KSC-Fans Pyrotechnik – und durften anschließend nicht ins Stadion. 591 Fans erhielten laut SWR einen Platzverweis. 

Kinder und Frauen waren eingekesselt

Jetzt hat der Verein aus Karlsruhe die Reaktion der Polizei kritisiert, weil offenbar auch Unbeteiligte betroffen waren. "Bei der Polizeimaßnahme wurden nicht nur mutmaßlich gewalttätig gewordene Personen, sondern mehr oder weniger willkürlich Fans, darunter auch Kinder, Jugendliche sowie Frauen, über fünf Stunden vor dem Stadion eingekesselt", ließ der KSC am Montag wissen: "Die betroffenen Personen konnten das mit Spannung erwartete Spiel trotz gültiger Eintrittskarte nicht im Stadion verfolgen."

"Polizeieinsatz war unverhältnismäßig"

"Die Umsetzung der polizeilichen Maßnahmen war aus unserer Sicht unverhältnismäßig. Auch die Kommunikation gegenüber Fans, Fanprojekt, Fanbetreuung und Vereinsvertretern hätte besser laufen müssen", sagte KSC-Geschäftsführer Michael Becker.

Zur vollständigen Aufbereitung der Vorfälle werde der Klub den zuständigen polizeilichen Einsatzleiter sowie den verantwortlichen Abschnittsleiter zu Gesprächen einladen.

Zuvor hatte bereits der Fan-Dachverband das Verhalten der Polizei kritisiert: "Wir verurteilen die katastrophale Kommunikation und Einsatztaktik der Polizeiführung", schrieben die Supporter auf ihrer Webseite und forderten "eine lückenlose Aufklärung".


Nach Darstellung der Polizei vom Sonntag waren die Einsatzkräfte beim KSC-Fanmarsch mit Absperrmaterial, Warnbaken und pyrotechnischen Gegenständen beworfen worden.

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