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Karlsruhe: Rund 900 Teilnehmer bei "Querdenken"-Demo

Ohne Masken, aber mit Abstand  

Rund 900 Teilnehmer bei "Querdenken"-Demo in Karlsruhe

14.11.2020, 16:13 Uhr | dpa

Karlsruhe: Rund 900 Teilnehmer bei "Querdenken"-Demo. Teilnehmer der "Querdenken"-Demonstration gegen die Anti-Corona-Maßnahmen stehen auf dem Messplatz: Die Kundgebung stand unter dem Motto "Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit und Liebe". (Quelle: dpa/Uli Deck)

Teilnehmer der "Querdenken"-Demonstration gegen die Anti-Corona-Maßnahmen stehen auf dem Messplatz: Die Kundgebung stand unter dem Motto "Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit und Liebe". (Quelle: Uli Deck/dpa)

Hunderte Teilnehmer haben auf einer "Querdenken"-Demo in Karlsruhe friedlich gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Auf dem Messplatz kamen Dutzende Gegendemonstranten zusammen. 

In Karlsruhe haben sich am Samstag rund 900 Menschen bei einer "Querdenken"-Demonstration versammelt. Bei sonnigem Wetter demonstrierten sie der Polizei zufolge friedlich gegen die derzeit geltenden Corona-Maßnahmen – ohne Maske, aber mit Abstand. Die Polizei verzeichnete zunächst keine größeren Verstöße gegen den Mindestabstand von 1,50 Metern. Beim Einlass seien aber bereits "eine Vielzahl von Personen" angesprochen worden, hieß es von der Polizei auf Twitter.

Etwa 100 Menschen kamen zudem unter dem Motto "Mitdenken statt Querdenken" mit Masken zu einer Gegendemo in der Nähe der "Querdenker" auf dem Karlsruher Messplatz zusammen. "Wir überlassen Karlsruhe nicht den Coronaleugnern", so Mitorganisatorin Olivia Crawford.

Menschen protestieren gegen die "Querdenken"-Demonstration in Karlsruhe: Etwa 100 Teilnehmer fanden sich dafür am Messplatz ein.  (Quelle: dpa/Uli Deck)Menschen protestieren gegen die "Querdenken"-Demonstration in Karlsruhe: Etwa 100 Teilnehmer fanden sich dafür am Messplatz ein.

Die Versammlung der Initiative "Querdenken 721" auf dem Karlsruher Messplatz stand unter dem Motto "Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit und Liebe". Das Ordnungsamt hatte für die Teilnehmer das Tragen einer Mund-Nasen-Maske vorgeschrieben, wenn der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann. Um besser bewerten zu können, ob die Auflagen und die Mindestabstand eingehalten werden, hatten die Ordnungshüter zuvor notfalls Luftbildaufnahmen angekündigt – dies aber nur für den Fall, wenn Verstöße gegen die Auflagen festgestellt würden.

Auch anderswo im Land gab es "Querdenker"-Demos, darunter laut Polizei in Lörrach, Freiburg und Waldshut.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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