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Kiel: Klinik untersucht langfristige Corona-Folgen für Körper

Neue Erkenntnisse zur Pandemie  

Kieler Uniklinik untersucht Langzeitfolgen von Covid-19

14.07.2020, 10:31 Uhr | t-online

Kiel: Klinik untersucht langfristige Corona-Folgen für Körper . Blick in das UKSH: Intensivbetten stehen für Patienten bereit.  (Quelle: imago images/Archivbild/penofoto)

Blick in das UKSH: Intensivbetten stehen für Patienten bereit. (Quelle: Archivbild/penofoto/imago images)

Am Universitätsklinikum in Kiel werden die Langzeitfolgen von Patienten mit einer Corona-Erkrankung untersucht. Viele hatten lange nach einer Infektion über Beschwerden geklagt.

In Kiel wollen Mediziner am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein die Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung untersuchen. Wie der NDR berichtet, soll dazu eine Studie starten. Nachdem Patienten etwa über Atemnot und Herzschwäche geklagt hatten, sollen nun die langfristigen Auswirkungen des Virus auf den Körper genauer erforscht werden. Klar sei demnach, dass sowohl Menschen mit leichten wie schweren Krankheitsverläufen unter Folgebeschwerden zu leiden scheinen.

Alles zum neuartigen Coronavirus

Einige Menschen berichteten nach einer Infektion von Symptomen wie ständiger Müdigkeit und Schwächegefühl – t-online.de berichtete. Mediziner sprechen bei diesen Auffälligkeiten vom Post-Covid-Syndrom. Insbesondere Patienten mit leichten Covid-19-Verläufen seien davon betroffen, schreibt die "ÄrzteZeitung".

Grund für diese Beschwerden könnte Experten zufolge ein psychologisches Trauma durch die Krankheit sein. Aber auch direkte Auswirkungen des Virus seien möglich. Nach bisherigem Kenntnisstand über Spätfolgen gehen Mediziner davon aus, dass das Coronavirus nicht nur die Lunge, sondern den gesamten Körper angreifen kann – darunter auch das Gehirn.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat auf erste wissenschaftliche Studien hingewiesen, die nahelegen, dass SARS-CoV-2 das zentrale Nervensystem schädigen könnte.

Dämpfer für Hoffnung auf wirksamen Impfstoff

Nach dem Ausbruch des Coronavirus führen nun Wissenschaftler weltweit sogenannte Antikörperstudien durch. Die Ergebnisse sollen Aufschluss über Krankheitsverlauf und Immunität geben – und die Entwicklung eines Impfstoffs voranbringen.

Doch neue Blutuntersuchungen von genesenen Corona-Patienten dämpften zuletzt die Hoffnung auf eine lang anhaltende Immunität und damit auch auf eine lange Wirksamkeit einer möglichen Impfung.

Der Grund: Bluttests der ersten Covid-19-Patienten in Deutschland, die Ende Januar in der München Klinik Schwabing behandelt wurden, zeigten ein deutliches Absinken der Anzahl von sogenannten neutralisierenden Antikörpern im Blut, berichtete Clemens Wendtner, Chefarzt der dortigen Klinik für Infektiologie.

Verwendete Quellen:

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