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Kiel: Möbel Höffner hat wohl gegen Umweltauflagen verstoßen

Bau der Filiale in Kiel  

Möbel Höffner hat wohl gegen Umweltauflagen verstoßen

23.01.2021, 11:44 Uhr | t-online

Kiel: Möbel Höffner hat wohl gegen Umweltauflagen verstoßen. Fahnen vor einer Filiale von Möbel Höffner (Archivbild): Beim Bau der Filiale in Kiel hat Höffner wohl gegen Umweltauflagen verstoßen. (Quelle: imago images/Schöning)

Fahnen vor einer Filiale von Möbel Höffner (Archivbild): Beim Bau der Filiale in Kiel hat Höffner wohl gegen Umweltauflagen verstoßen. (Quelle: Schöning/imago images)

Das Möbelhaus Höffner hat beim Bau seiner Filiale in Kiel offenbar gegen Naturschutzauflagen verstoßen und zu viel abgeholzt. Die Stadtratsfraktionen fordern Aufklärung.

Beim Bau seiner neuen Filiale am Westring in Kiel hat das Möbelunternehmen Höffner wohl gegen Umweltauflagen verstoßen. Das berichtet der NDR. An den sogenannten Ausgleichsflächen um die Baustellen herum sei mehr abgeholzt worden als erlaubt. 

Im Jahr 2014 hatten sich die Kieler in einem Bürgerentscheid für den Bau des Möbelhauses ausgesprochen – unter der Bedingung, dass es solche Ausgleichsflächen gibt. Sie sollen einen Rückzugsort für Tiere und Insekten bieten. 

Nun hat die Stadt ein Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen das Artenschutzgesetz eingeleitet. Es wird derzeit weiter gebaut, auf den Ausgleichsflächen darf aber vorerst nichts passieren. Am 5. August soll das Möbelhaus planmäßig eröffnen.

Kritik aus dem Rathaus

Unterdessen werden aus dem Rathaus Stimmen laut, die Aufklärung fordern. Marcel Schmidt von der SSW-Fraktion im Stadtrat kritisiert, dass die Fraktionen vor der Einleitung des Bußgeldverfahrens nicht über den Verstoß gegen die Umweltauflagen informiert worden seien. "Verstöße gegen Umweltauflagen sind bei der Historie dieses für viele Kieler*innen sehr sensiblen Themas kein lapidarer Vorgang", so Schmidt in einer Stellungnahme. "Wir müssen jetzt aufpassen, dass es Höffner nicht gelingt, Verwaltung und Politik gegeneinander auszuspielen." Dafür brauche man einen lückenlosen Informationsfluss. 

Auch die FDP-Fraktion nahm Stellung: "Die Stadtverwaltung und das Unternehmen Höffner müssen über die Vorgänge umfangreich informieren und dem Bauausschuss und dem Innen- und Umweltausschuss schnellstmöglich über den Umfang der Zerstörung und die offenbar vorgefallenen Verletzungen von Naturschutzauflagen berichten", heißt es auf der Website.

Verwendete Quellen:

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