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Kiel: Mutmaßlicher Doppelmörder steht vor Gericht


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Prozess um mutmaßlichen Doppelmörder in Kiel

Von dpa
Aktualisiert am 04.08.2021Lesedauer: 2 Min.
Polizisten tragen eine Kiste aus einer Parzelle einer Kleingartenanlage (Archivbild): In der Kleingartenanlage soll sich der Angeklagte häufig aufgehalten haben.
Polizisten tragen eine Kiste aus einer Parzelle einer Kleingartenanlage (Archivbild): In der Kleingartenanlage soll sich der Angeklagte häufig aufgehalten haben. (Quelle: Axel Heimken/dpa-bilder)
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In Kiel muss sich ein 41-jähriger Angeklagter vor Gericht heftigen Vorwürfen stellen. Er soll zwei Frauen ermordet und versteckt haben. Jetzt droht ihm eine lebenslange Sicherungsverwahrung.

Am Kieler Landgericht hat am Mittwoch der Prozess um die zwei Rendsburger Frauenmorde begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 41-jährigen Angeklagten vor, im August 2018 eine 26-Jährige aus Geesthacht und im September 2020 eine 40-Jährige aus Rendsburg getötet zu haben.

In beiden Fällen soll der Mann "zur Befriedigung des Geschlechtstriebes, aus Habgier und heimtückisch" gehandelt haben. Beide Opfer sollen geschlagen und mit Klebeband gefesselt worden sein, bevor ihnen Plastiktüten über den Kopf gezogen wurden.

Der mutmaßliche Doppelmörder soll sich im August 2018 mit der 26-Jährigen verabredet, sie in seine Rendsburger Wohnung geführt, dort umgebracht und ihre Leiche auf dem Dachboden versteckt haben. Die Frau galt seither als vermisst. Ihre Leiche wurde erst im Zusammenhang mit der zweiten Tötung gefunden.

Lebenslang und Sicherungsverwahrung?

Das zweite Opfer soll der Angeklagte im September 2020 in dessen Rendsburger Wohnung umgebracht haben. Die Frau soll dort als Prostituierte gearbeitet haben. Er wurde als ihr letzter Freier ermittelt und im November 2020 festgenommen.

Spürhunde wurden von der Polizei eingesetzt, um die Leiche zu finden. Diese führten zwar in die Richtung der Wohnung des Angeklagten, rissen dann allerdings ab. Erst bei einer Durchsuchung des Hauses entdeckten sie eine stark verweste Frauenleiche.

Seither sitzt der 41-jährige Deutsche in Untersuchungshaft und schweigt zu den Vorwürfen. Das Schwurgericht hat in dem Indizienprozess zwölf Verhandlungstage festgesetzt. Das Urteil wird am 10. September erwartet. Bei einer Verurteilung droht dem Mann nicht nur Lebenslang, sondern auch die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld mit anschließender Sicherungsverwahrung.

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Verwendete Quellen
  • Material der Nachrichtenagentur dpa
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