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Kardinal Rainer Maria Woelki hat Priester-Liste selbst vernichtet


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Woelki schredderte brisante Liste mit verdächtigen Priestern selbst

Von dpa, lka

Aktualisiert am 27.08.2022Lesedauer: 1 Min.
Der Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki (Archivbild): Bereits zuvor war er gegen "Bild" vorgegangen.
Der Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki (Archivbild): Er hatte die Liste vernichtet. (Quelle: Oliver Berg/dpa-bilder)
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Die Skandalakte des Erzbistums Köln wird immer dicker: Jetzt gibt es Neuigkeiten im Fall der geschredderten Listen zu missbrauchsverdächtigen Priestern.

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat 2015 eine Liste mit den Namen missbrauchsverdächtiger Priester eigenhändig geschreddert. Das bestätigte das Erzbistum Köln. Die Vernichtung sei aus Datenschutzgründen erfolgt. Dadurch seien keinerlei Informationen verloren gegangen, da die Originalakten weiter vorhanden seien, betonte das Erzbistum. Der "Kölner Stadt-Anzeiger" hatte berichtet.

Den Angaben des Erzbistums zufolge hatte sich Woelki 2015 relativ kurz nach seinem Amtsantritt in Köln eine Excel-Tabelle mit den Namen der Priester vorlegen lassen, denen sexueller Missbrauch vorgeworfen wurde. Außerdem wurden dort die Zahlungen aufgeführt, die den Missbrauchsbetroffenen in Anerkennung ihres Leids geleistet worden waren.

Woelki behauptet, die Namen der Liste nicht mehr zu erinnern

Woelki habe sich so einen groben Überblick über die Lage verschaffen wollen. Er habe heute keine Erinnerung mehr daran, welche Namen damals auf der Liste gestanden hätten, so das Erzbistum. Die Taten selbst seien von den Fachstellen des Erzbistums und in mehreren Gutachten gründlich aufgearbeitet worden.

In einem Aufarbeitungsgutachten der Anwaltskanzlei Gercke Wollschläger hieß es allerdings, Woelki habe den Namen eines befreundeten Priesters auf der Liste entdeckt. Dies habe er den Juristen selbst mitgeteilt. Der beschuldigte Geistliche sei aber an Demenz erkrankt und nicht vernehmungsfähig gewesen. Deshalb habe Woelki keine weiteren Schritte eingeleitet.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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