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1. FC Köln: Das sind Baumgarts Kriterien für den neuen Stürmer


Baumgarts Kriterien für neuen Stürmer

Von Marc Merten

08.12.2022Lesedauer: 2 Min.
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FC-Trainer Steffen Baumgart mit seinem aktuell einzigen Mittelstürmer Steffen Tigges (Archivbild): Der Verein ist derzeit auf der Suche nach Verstärkung. (Quelle: IMAGO/Herbert Bucco)
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Der 1. FC Köln will auf dem Winter-Transfermarkt einen neuen Mittelstürmer verpflichten. Steffen Baumgart hat am Donnerstag erklärt, was dieser neue Mann mitbringen müsse.

Der deutschen Nationalmannschaft fehlt ein echter Mittelstürmer – dem 1. FC Köln auch. Das ist nicht die einzige Parallele zwischen der DFB- und der FC-Elf. Deutschland zeigte eigentlich weitgehend ansprechende Leistungen bei der WM in Katar, war vor dem gegnerischen Tor aber zu harmlos. Dasselbe gilt für Köln in der bisherigen Bundesliga-Saison.

Deshalb sucht der 1. FC Köln in diesem Winter nach einem neuen Mittelstürmer. Steffen Baumgart machte daraus zum Trainingsauftakt nach einem zweiwöchigen Urlaub am Donnerstag am Geißbockheim keinen Hehl. "Ja, ich hätte gerne noch einen Mittelstürmer. Daraus mache ich kein Geheimnis."

Baumgarts Kriterien für den Neuen

Kein Geheimnis ist, dass der FC wenig Geld hat, weshalb neben einem Kaufgeschäft auch eine Leihe eine Option ist – im Bestfall mit Kaufoption, um einen Vorgriff auf die nächste Saison tätigen zu können. Doch der Transfermarkt ist nicht einfach für die Geißböcke, die besondere Anforderungen an den neuen Mann stellen.

"Er muss Spaß haben am Fußball und sich weiterentwickeln wollen. Er muss spielen wollen, wie wir uns das vorstellen", sagte Baumgart. Und genau darin liegt bei Mittelstürmern häufig das Problem: Zentrale Angreifer sind nicht immer die lauffreudigsten Spieler, doch dies ist für den FC und Baumgart essentiell. Deshalb nannte der FC-Trainer am Donnerstag auch drei Kriterien: "Anlaufen, Mentalität und es wäre schön, wenn er das eine oder andere (Tor) machen könnte."

Baumgart: "Du musst Bock auf diesen Fußball haben"

Das Toreschießen ist Baumgart fraglos wichtig, doch für den 50-Jährigen beginnt der eigene Offensivfußball in der Arbeit gegen den Ball – und genau dafür braucht es das richtige Anlaufverhalten und die nötige Mentalität. Dazu kommen Kriterien, die der FC-Trainer am Donnerstag nicht erwähnte, die jedoch außer Frage stehen. Köln sucht einen Strafraumstürmer, der über Kopfballstärke und die Qualität verfügen soll, auch als Wandspieler fungieren zu können.

Steffen Tigges beim Aufwärmen zum Trainingsauftakt: Baumgart erwartet mehr vom 24-Jährigen.
Steffen Tigges beim Aufwärmen zum Trainingsauftakt: Baumgart erwartet mehr vom 24-Jährigen. (Quelle: IMAGO/Herbert Bucco)

Für Baumgart summiert sich dieses Profil unter dem Satz: "Du musst Bock haben auf diesen Fußball." Sommer-Neuzugang Steffen Tigges bringt diese Kriterien allesamt mit, konnte sie bislang auf Bundesliga-Niveau aber noch nicht konstant abrufen. Drei Tore in zwölf Ligaspielen sind noch zu wenig – insbesondere bei den Laufwegen und beim Durchsetzungsvermögen im Strafraum fehlt es dem 24-Jährigen noch an Erfahrung.

Viele Flanken, wenig Ertrag

Der Baumgart'sche Fußball in Köln soll auch in 2023 wieder sehr laufintensiv, sehr aggressiv und im Angriffsspiel stark über die Außenbahnen ausgerichtet sein. In der bisherigen Hinrunde fehlte es den Flügelspielern bei den Flanken – kein Team in der Liga schlug mehr Flanken als der FC – an einem verlässlichen Abnehmer im Strafraum. Dieser soll nun kommen, um Tigges die Last der alleinigen Verantwortung von den Schultern zu nehmen.

Mehrere Namen werden bereits länger gehandelt – konkret wurde es bislang mit niemandem. Im Bestfall soll der Neue am 2. Januar zum ersten Training im Jahr 2023 auf dem Platz stehen. Dann hätte der Winter-Neuzugang drei Wochen Zeit, um sich auf das erste Pflichtspiel des neuen Jahres vorzubereiten: am 21. Januar gegen den SV Werder Bremen.

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Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
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