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1. FC Köln: "Sie wollen uns demütigen!" Baumgart feuert vor Derby in Leverkusen


"Sie wollen uns demütigen!" Baumgart feuert vor dem Derby


07.10.2023Lesedauer: 3 Min.
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Steffen Baumgart am Samstag im Training mit der Mannschaft. (Quelle: IMAGO/Herbert Bucco/imago)

Wende oder Platz 18 – so lautet das Motto für den 1. FC Köln beim Derby in Leverkusen. Steffen Baumgart hat allerdings große Personalsorgen.

Am 8. Dezember 2019 unterlag der 1. FC Köln mit 0:2 bei Union Berlin und rutschte auf Platz 18 der Bundesliga ab – zum bislang letzten Mal. Sonntagnachmittag könnte es nun wieder so weit sein. Nach dem zweiten Punktgewinn der Mainzer (2:2 in Gladbach) ist klar: Sollten die Geißböcke in Leverkusen nicht überraschen, wandert die Rote Laterne erstmals seit fast vier Jahren wieder nach Köln.

"Es wird ein intensives Spiel. Ich glaube, beide Mannschaften freuen sich darauf. Das ist ein Spiel, das die Region bewegt", sagt Steffen Baumgart, der trotz der Krise Derby-Vorfreude spürt. Das betonte er nach dem Abschlusstraining auch gegenüber seinem Team. Bereits am Samstagmittag, rund 28 Stunden vor Anpfiff, hielt der FC-Trainer eine feurige Ansprache.

"Uns zu demütigen, ist ihr einziges Ziel"

"Wir müssen uns den Arsch aufreißen. Die wollen uns als Mannschaft auseinandernehmen. Uns morgen zu demütigen, ist ihr einziges Ziel", erklärte Baumgart unter anderem. Das Kölner Training fand zwar unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt – doch der 51-Jährige sprach derart impulsiv, dass zahlreiche Fans auf dem Weg zum Bundesliga-Spiel der FC-Frauen (4:1 gegen Duisburg) seine Worte verstehen konnten.

Die Ansprache passte übrigens bestens zur Taktik der Kölner, die auch beim mit 16 von 18 möglichen Punkten glänzend gestarteten Spitzenreiter Leverkusen "Vollgas" heißt. "Habe ich mich schon einmal freiwillig hinten reingestellt?", fragte Baumgart unter der Woche, angesprochen auf seinen Matchplan. Die Antwortet lautet natürlich: Nein.

Abteilung "Attacke statt Abwarten"

Dementsprechend ergibt sich ein einfaches Vorhaben, so schwer es gegen Leverkusen werden wird. "Wir wissen, wenn wir vorne angreifen, können wir Dinger kriegen. Ich glaube aber, dass wir mehr kriegen, wenn wir nicht attackieren. Unsere Spielweise wird sich nicht verändern." Dabei bleibt Baumgart.

Allerdings gehen ihm vor der Länderspielpause die Optionen für die Offensive aus. Luca Waldschmidt fehlte die vergangenen Tage krankheitsbedingt im Training und fällt definitiv aus. Auf Linton Maina hatte Baumgart bei der Pressekonferenz am Freitag noch gehofft – doch der Flügelflitzer verpasste am Folgetag das Abschlusstraining. Zudem fällt Benno Schmitz aus.

Personalsorgen immer größer

Dimitris Limnios, zuletzt nur für die U21 im Einsatz, wird wohl aus Mangel an Alternativen in den Kader rücken. Zudem steht Eric Martel vor einem überraschend frühen Comeback. Nach seiner Achillessehnenverletzung bei der U21-Nationalmannschaft sollte der Sechser eigentlich erst nach der Länderspielpause, im "richtigen" Derby gegen Gladbach, auf die Bundesliga-Bühne zurückkehren. Nun bleibt Baumgart wohl gar nichts anderes übrig, als Martel in Leverkusen zumindest auf die Bank zu setzen.

Der Kölner Chefcoach musste sogar selbst für das Nachbarschaftsduell fit gespritzt werden. Baumgart war es am Freitag bei einem Trainingsschuss übel in den Rücken gezogen. Aber natürlich lässt er sich so ein Spiel nicht entgehen. Und natürlich ist er von der FC-Wende überzeugt, versprach in dieser Woche: "Wir steigen nicht ab!"

Ein Sieg oder ein Punkt in Leverkusen wäre ein erstes Erfolgserlebnis – und würde Platz 18 verhindern. 2019 gaben die Kölner die Rote Laterne durch einen Derby-Triumph gegen Bayer wieder ab. Dieses Mal soll es gar nicht so weit kommen.

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
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