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1. FC Köln | Baumgart sauer: Nächstes Kapitel im Rasen-Zoff


Spar-Vorwurf und zwei Tipps
Baumgart legt im Rasen-Zoff nach


07.11.2023Lesedauer: 2 Min.
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imago images 1036620480Vergrößern des Bildes
FC-Trainer Steffen Baumgart. Erhitzte Gemüter auf dem Feld – und wegen des Felds. (Quelle: IMAGO/Ralf Treese/imago-images-bilder)

Steffen Baumgart hat im Rasen-Zoff mit den Kölner Sportstätten nachgelegt. Es ist längst sich die einzige Thematik, die der FC mit der Stadt klären muss.

Steffen Baumgart ist ein Freund der klaren Worte. Seine Schimpftirade über den Rasen im RheinEnergieStadion nach dem 1:1 gegen den FC Augsburg war allerdings selbst für seine Maßstäbe an Deutlichkeit nicht zu überbieten.

"Das hier ist eine Frechheit", hatte der Trainer des 1. FC Köln über den Müngersdorfer Acker gesagt und war damit die Stadt Köln und den Betreiber des Stadions, die Kölner Sportstätten (KSS), angegangen. Schon das ganze Jahr über ist der Rasen ein Reizthema, für das sich Baumgart immer wieder bei Gäste-Trainern entschuldigen muss.

Baumgart akzeptiert Begründung der Sportstätten nicht

Die Antwort der Sportstätten ließ nicht lange auf sich warten. Nach den "extremen Regenfällen" in den Tagen vor der Partie habe man "sehr hart" gearbeitet, "um den Rasen in den trotz der widrigen Umstände bestmöglichen Zustand zu bringen". Zudem hätten "externe Experten" den Rasen für "okay" befunden.

Baumgart war und ist ganz anderer Meinung. Auf die Reaktion der Sportstätten angesprochen, machte der 51-Jährige am Dienstag klar, dass er diese nicht akzeptiere: "Es lag bestimmt nicht am Regen. Bei allen Vereinen in der Nähe funktioniert es. Ich kenne genug Plätze, die unter Regen funktionieren. Außer bei den Kölner Sportstätten – da regnet es zufällig und man weiß nicht, wie man damit umgehen soll. Vielleicht musst du mal in ein Preissegment, wo es keine Wiese ist, sondern ein Rasen."

Neben diesem Spar-Vorwurf regte der Trainer auch an: "Holt unseren Greenkeeper vom Geißbockheim, holt die richtigen Geräte. Man muss keine Ausreden suchen. Ich glaube, dass man den Rasen besser hinbekommen könnte." Zumal beim nächsten Kölner Heimspiel der große FC Bayern München zu Gast ist.

Mängelliste wird länger

Die aktuelle Episode dürfte nicht das letzte Kapitel des Rasen-Zoffs bleiben – und nicht das letzte Thema, das der 1. FC Köln mit den Sportstätten zu klären hat. Schließlich kommt das RheinEnergieStadion langsam aber sicher in die Jahre – im Januar jährt sich die Eröffnung der heutigen Arena zum 20. Mal.

Schon länger sind Sanierungs- und Renovierungsarbeiten vorgesehen, für die bislang allerdings noch kein Fahrplan bekannt ist. Auf der Mängelliste des FC stehen neben dem Rasen auch Technik, Sitze, Zugänge und Aufzüge. Fan-Beschwerden hinsichtlich der Barrierefreiheit sind keine Seltenheit.

Pachtvertrag für RheinEnergieStadion läuft aus

Im kommenden Sommer läuft der aktuelle Pachtvertrag aus – gewiss sind diese Aspekte ein Thema bei den Verhandlungen über einen weiteren Kontrakt. Nach der Europameisterschaft 2024, bei der fünf Partien in Müngersdorf geplant sind, könnte mit den Umbauarbeiten begonnen werden.

Eine Neuerung wird bereits seit dieser Woche umgesetzt. Die Medienplätze, bisher im Unterrang der Westtribüne, wandern in den Oberrang. Die Folge: mehr Business Seats im Unterrang, weniger "normale" Sitze im Oberrang. Damit erfüllen die Sportstätten eine EM-Auflage der UEFA, der FC wiederum kann künftig höhere Einnahmen generieren – wohl eine siebenstellige Summe pro Saison. Bei dieser Thematik dürften sich Club und Stadt also ausnahmsweise mal einig sein.

Verwendete Quellen
  • Geissblog
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