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1. FC Köln: So soll Harry Kane vom FC Bayern am Freitag gestoppt werden


Neuer Rekord? So will der FC am Freitag Harry Kane stoppen


22.11.2023Lesedauer: 3 Min.
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Bayern-Star Harry Kane (Archivfoto): Am Freitag will der 1. FC Köln dem Stürmer die Stirn bieten. (Quelle: Federico Gambarini/dpa/dpa-bilder)

Der 1. FC Köln bekommt es am Freitagabend mit dem Topstürmer der Bundesliga zu tun. Steffen Baumgart erklärt, wie die Kölner den FC Bayern mit Harry Kane aufhalten wollen.

Trifft Harry Kane am Freitagabend bevor der 1. FC Köln ein Tor erzielt, hat der Stürmer des FC Bayern München in der laufenden Saison doppelt so viele Treffer erzielt wie die gesamte Kölner Mannschaft – und das nach dann wohlgemerkt zwölf Spieltagen.

Man muss kein Prophet sein, um schon vor dem Duell zu wissen, dass das Spiel für den Tabellenvorletzten gegen den Rekordmeister eine Mammutaufgabe wird. Zwar reisen die Bayern ausnahmsweise nicht als Tabellenführer nach Müngersdorf, dafür stellt die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel die mit großem Abstand beste Offensive (42 Tore) und Defensive (neun Gegentore).

Baumgart: "Wir können das beste Spiel unseres Lebens machen"

Wie also soll der FC – der mit mageren neun eigenen Toren das offensivschwächste Team der Liga ist – gegen die Übermacht aus München überhaupt bestehen? "Wir versuchen in die Situationen zu kommen, dass sie vielleicht den ein oder anderen Fehler machen, auch wenn das nicht viele sein werden", zeigte sich Steffen Baumgart gewohnt optimistisch und ergänzte: "Gegen den FC Bayern bin ich immer zuversichtlich."

Dabei weiß der FC-Trainer auch, dass selbst das Leistungslimit seiner Mannschaft womöglich nicht ausreichen wird, um den Bayern ein Bein zu stellen. "Wir können das beste Spiel unseres Lebens machen", sagte Baumgart, "und trotzdem kann es schiefgehen." Dem pflichtete unter der Woche bereits Innenverteidiger Timo Hübers bei: "Wir müssen in den ganzen talentfreien Tugenden eine deutliche Bank besser sein als die Bayern. Selbst dann ist es nicht gesichert, dass wir etwas holen."

Individual- und mannschaftstaktisch werden die Kölner den Münchnern wohl kaum die Stirn bieten können. Dafür ist die Qualität der Bayern zu hoch. Entsprechend wird es für den FC auf die von Hübers angesprochenen "talentfreien" Tugenden wie Mentalität, Einsatzbereitschaft und Wille ankommen.

Harry Kane winkt neuer Rekord

Und selbst dann steht dem FC am Freitagabend in Müngersdorf noch immer der derzeit beste Stürmer der Liga gegenüber. 17 Tore hat Harry Kane in elf Spielen erzielt, er kommt auf insgesamt 22 Scorer-Punkte. Behält der Engländer diesen unfassbaren Schnitt bei, würde er am Ende der Saison bei 52 Toren landen – das wäre mit großem Abstand ein neuer Rekord. Lange Zeit hatte Gerd Müller die Rekordmarke von 40 Toren (1971/72) gehalten, ehe Robert Lewandowski die Serie in der Saison 2020/21 auf 41 Treffer erhöhte.

Schießt sich nun Harry Kane in seinem ersten Bundesliga-Jahr zum neuen Toptorjäger der Bundesliga? Steffen Baumgart findet den Angreifer zumindest "überragend" und "außergewöhnlich". Dabei weiß der Trainer vor dem Aufeinandertreffen auch: "Wenn er am Ball ist, kann es wehtun! Er ist eine absolute Bereicherung für die Liga."

Engländer alleine trifft häufiger als der FC

Auf Timo Hübers, der Kane am Freitagabend im Abwehrverbund wird verteidigen müssen, wird einiges an Arbeit zukommen. "Ihn hält nicht einer alleine auf", sagt der Innenverteidiger. "Wir bereiten uns individuell auf ihn vor, werden ihn aber nicht komplett aus dem Spiel nehmen können."

Nur in zwei Bundesliga-Spielen hat der 30-jährige Kane in dieser Saison nicht getroffen. Im Schnitt erzielt er alle 57 Minuten einen Treffer, der 1. FC Köln alle 110 Minuten. "Wie er die Dinger macht, macht es schon Spaß", musste auch Steffen Baumgart als ehemaliger Stürmer wohlwissend anerkennen: "Leider auf der anderen Seite."

Verwendete Quellen
  • Geissblog
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