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1. FC Köln: Mitglied kündigt wegen Moschee auf Trikot

Empörung über Moschee auf Trikot  

1. FC Köln nimmt Kündigung von Vereinsmitglied "gern" an

11.08.2020, 18:23 Uhr | dpa

1. FC Köln: Mitglied kündigt wegen Moschee auf Trikot. Eine Eckfahne mit dem Logo des 1. FC Köln: Das Design der Klubtrikots verärgerte eine Mitglied des Vereins so sehr, dass es kündigte.  (Quelle: imago images/Kirchner-Media/Archivbild)

Eine Eckfahne mit dem Logo des 1. FC Köln: Das Design der Klubtrikots verärgerte eine Mitglied des Vereins so sehr, dass es kündigte. (Quelle: Kirchner-Media/Archivbild/imago images)

Aus Ärger über die Darstellung einer Moschee auf dem Trikot des Klubs, hat ein Mitglied des 1. FC Köln dem Verein gekündigt. Ein Vorfall, den die Geißböcke "gerne" bestätigen, wie sie auf Twitter mitteilten.

Der 1. FC Köln hat die Kündigung eines Mitglieds öffentlich gemacht, das sich über die Darstellung einer Moschee auf dem Trikot des Fußball-Bundesligisten beklagt hat. "Diese Kündigung bestätigen wir gern", teilte der Verein auf seinem Twitterkanal am Dienstag mit. Auf dem aktuellen Trikot des Kölner Clubs ist die Skyline von Köln zu sehen. In die Grafik ist neben Dom und Rhein auch eine Moschee eingearbeitet.

Das nunmehr aus dem Verein ausgetretene Mitglied begründete die Kündigung laut Vereinsmeldung damit, dass es sich "nicht mit Moslems und Moscheen identifizieren kann" und deshalb aus der "Glaubensgemeinschaft 1. FC Köln" austrete. Die ebenfalls im Kündigungsschreiben enthaltene Vermutung, dass der FC künftig mit rosa Trikots aufläuft, um die "Weltoffenheit perfekt" zu machen, konterte der Verein mit der Darstellung eines ebensolchen Trikots im rosa Farbton. "Und danke für die Idee mit dem Trikot", schrieb der FC auf Twitter.

Die Kölner verwiesen in dem Tweet zudem auf ihre Charta. In dem Leitbild des Vereins sind die Normen und Werte für das Miteinander zwischen Klub, Mitgliedern und Fans in elf Artikeln zusammengefasst. Darin heißt es insbesondere: "Wir wollen Toleranz, Fairness, Offenheit und Respekt – immer und überall."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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